Professionelle Partner

Die Singakademie Dresden musiziert regelmäßig mit hochkarätigen Orchestern und Solisten. Sie pflegt die Partnerschaft mit wichtigen Institutionen in Dresden und überregional. Hier finden Sie die Links zu den wichtigsten Partnern, Soli, Musikinstitutionen und Festivals.

Sinfonieorchester

Die Sächsische Staatskapelle Dresden ist ein traditioneller Partner. Die Zusammenarbeit geht auf Fritz Busch zurück, in dessen Amtszeit als Dresdner GMD und gleichzeitig Liedermeister des Lehrergesangvereins der Damenchor gegründet wurde und der Chor als Ergänzung von Konzerten und Aufführungen in der Oper eingesetzt wurde. Mit der Staatskapelle erklingt regelmäßig das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms. Doch auch die Requien von Verdi und Berlioz sowie Werke von Arnold Schönberg erklangen in gemeinsamen Konzerten der letzten Jahre.

Die Elbland Philharmonie Sachsen ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger und regelmäßiger Partner der Singakademie. Mit dem Orchester erklingen jährlich die "Carmina Burana" von Carl Orff sowie die 9. Sinfonie von Beethoven. Darüber hinaus stand und steht das Orchester für besondere Projekte im klassischen, romantischen und modernen Repertoire zur Verfügung. So erklangen bspw. die "Faust Szenen" von Schumann, "Golgotha" von Frank Martin, "Der Großinquisitor" von Boris Blacher, die "Glagolitische Messe" von Janáček, das "Stabat mater" von Szymanowski, aber auch Repertoire-Stücke von Mozart, Mendelssohn, Gounod, Fauré, Verdi oder Brahms in gemeinsamen Konzerten

Sinfonietta Dresden wurde unter Hans Christoph Rademann als junges Dresdner Projektorchester gegründet und hat sich mittlerweile zu einem der innovativen und der Moderne aufgeschlossenem Orchester entwickelt, das sich aus Dresdner Profimusikern und Absolventen der mitteldeutschen Musikhochschulen zusammensetzt. Die Singakademie musiziert jährlich insbesondere ihre Kontrastprogramme mit Sinfonietta Dresden und hat dabei zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, Werke von Bach und der Barockzeit, aber auch von Schumann, Strawinsky, Blacher und Henze musiziert.

Die exklusiven Dresdner Kapellsolisten standen und stehen für außergewöhnliche Projekte zur Verfügung. Mit dem international gefragten und auf CD erfolgreichen Ensemble musizierte die Singakademie zuletzt Werke von Schubert ("Stabat mater", "Deutsche Messe"), Beethoven ("Christus am Ölberg") und Händel ("Solomon").

In den Jahren der Leitung von Ekkehard Klemm kam es häufig zur Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, das zu den leistungsfähigsten und aufgeschlossensten Ensembles der Region gehört. Im Schumannjahr 2010 erklangen die "Faust-Szenen" des Jubilars (sowie die "Erste Walpurgisnacht" von Mendelssohn) im Sinfoniekonzert in Plauen und Zwickau sowie am Ort ihrer Uraufführung im Palais des Großen Garten in Dresden. Zum Deutschen Chorfestival 2013 wurde das "War Requiem" von Britten aufgeführt. Bei einem Gastkonzert in München stand das Requiem von Brahms auf dem Programm. Im Jahr 2016 stand das Orchester für mehrere Aufführungen und ein Dirigierseminar des VDKC mit Haydns "Die Schöpfung" zur Verfügung.

Regelmäßiger Partner der Zusammenarbeit ist das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Es erklangen u.a. "Oberon" von Weber und "Genoveva" von Schumann, beides in konzertanten Aufführungen in der Semperoper, jedoch auch Mozarts Krönungsmesse und Messe in c-Moll sowie das Oratorium "MenschenZeit" von Lothar Voigtländer, das auch als gemeinsame CD vorliegt.

Eine relativ junge Zusammenarbeit verbindet die Singakademie mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden. Eine fulminante Aufführung von Bernsteins Operette "Candide" im Jahr 2015 legte den Grundstein. Demnächst erklingt eine Uraufführung, die "Psalmensinfonie" von Strawinsky sowie Mendelssohns "Lobgesang-Kantate" im Konzert zum Dresdner Bach-Fest.

Über die Chorpartnerschaft zum Jenaer Philharmonischen Chor gab es verschiedene gemeinsame Konzerte auch mit der Jenaer Philharmonie. Es erklangen u.a. das "Requiem" von Verdi sowie die "Missa solemnis" von Beethoven in Jena, Thalbürgel und Dresden.

Barockensembles

Für Aufführungen mit historischen Instrumenten steht u.a. die Batzdorfer Hofkapelle zur Verfügung. Mit ihr gab es 2016 eine großartige Aufführung der "Johannespassion" von Georg Gebel. Die Reihe der mitteldeutschen Wiederentdeckungen soll 2017 u.a. mit einer Passion von Christoph Ludwig Fehre fortgesetzt werden.

Mit dem Dresdner Barockorchester, einem deutschlandweit bekannten und auch international gefragten Ensemble, sind in den kommenden Jahren Aufführungen der lutherischen Messen von Bach im Kontext zu Wiederentdeckungen mitteldeutscher Weihnachtswerke sowie Uraufführungen junger und jüngster Komponistinnen und Komponisten geplant.

Das Chemnitzer Barockorchester wird 2016 gemeinsam mit der Singakademie das Weihnachtsoratorium von Bach in Neuhausen im Erzgebirge sowie in Dresden musizieren.

Ausländische Orchester

Aus Anlass der Dresdner Musikfestspiele 2016 erklang in einem denkwürdigen Konzert mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Omer Meir Wellber die "Sinfonie der Tausend" von Gustav Mahler gemeinsam mit weiteren Dresdner Chören und Studierenden der HfM Dresden sowie weltweit bekannten Solisten wie bspw. Waltraut Meier.

Mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice erklingen in unregelmäßigen Abständen gemeinsame Konzerte, so z.B. mit Beethovens Messe in C-Dur oder auch Antonín Dvořáks romantische Ballade "Die Geisterbraut", die im tschechischen Original musiziert wurde.

Gemeinsam mit dem Partnerchor Liedertafel Salzburg und der Philharmonie Salzburg, einem jungen und ambitionierten Orchester aus Dresdens Partnerstadt, erklangen Werke von Brahms, Mozart, Salieri.

Mit dem bekannten Ensemble aus Prag musizierte die Singakademie die Messen von Carl Maria von Weber, eine Uraufführung von Ekkehard Klemm sowie Haydns "Die Schöpfung". Das collegium 1704 Prag gehört mittlerweile zur Spitzenklasse der aufführungspraktisch orientierten Klangkörper.

Regelmäßige Partnerinstitutionen

Über die Zusammenarbeit mit ihrem Sinfonieorchester hinaus kommen viele Assistenten Jahre und Dirigenten, die ihre ersten Erfahrungen mit dem Chor machen durften, aus der HfM Dresden, so bspw. Matthias Herbig (Kantor und Dirigent des Haydn-Orchesters Dresden), Manuel Pujol (Chordirektor Theater Dortmund), Christiane Büttig (Leiterin des UNI-Chores Dresden), Paul Johannes Kirschner (Solorepetitor und Kapellmeister Theater Mainz), Karl Bernewitz (stv. Chordirektor Staatstheater am Gärtnerplatz München), Cornelius Volke (stv. Chordirektor Semperoper Dresden), Karl Hänsel und Jan Arvid Preé. Studierende der Dresdner Hochschule bekommen die Möglichkeit, solistisch aufzutreten. Sie werden vom Chor und ihrem Leiter kontinuierlich gefördert.

Über seine Mitgliedschaft im Verband Deutscher KonzertChöre VDKC wirkt die Singakademie eng mit dem Verband zusammen, so u.a. bei der Gestaltung gemeinsamer Konzerte mit VDKC-Chören, beim Deutschen Chorfestival, bei Landeschorfesten oder auch bei einem gemeinsamen Dirigierseminar mit Haydns "Die Schöpfung" mit 9 jungen Teilnehmern, die das Werk in drei Aufführungen nach intensiver Probenphase aufführen durften.

Alljährlich rufen die Dresdner Musikfestspiele Chöre für das 'Treppensingen' unter dem Titel "Dresden singt und musiziert" zusammen. Die Singakademie ist dabei ein fester Partner. Weit darüber hinaus erklangen in den letzten Jahren weitere Konzerte innerhalb der Festspiele, so Mahlers "Sinfonie der Tausend" sowie Konzerte zum Kirchentag in Dresden. Für 2017 ist ein Konzert zum Thema 'Revolution' vorgesehen.

Zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit hat sich die Kooperation mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates entwickelt. Stipendiaten des Förderprogramms für junge Chordirigenten musizierten mit der Singakademie u.a. die Requien von Mozart und Schumann, Martinůs Oratorium "Gilgamesch-Epos" und "Golgotha" von Frank Martin. Im Herbst 2016 ist ein weiteres Seminar mit Mendelssohns "Lobgesang" und Strawinskys "Psalmensinfonie" vorgesehen. Die Singakademie steht außerdem für Vor- bzw. Auswahldirigate zu den einzelnen Förderrunden zur Verfügung.

Soli

Unüberschaubar ist bei jährlich bis zu 25 Konzerten die Zahl der Solistinnen und Solisten, die mit der Singakademie musizieren. Dennoch ragen einige bekannte Namen sowie mehrere junge Nachwuchskräfte heraus, die regelmäßig mit dem Chor auftreten oder von der Singakademie bewusst gefördert werden.

Zu den bekannten Namen zählen etwa Ute Selbig, Anja Zügner, Jana Reiner, Anne-Kathrin Laabs, Silke Richter, Elisabeth Holmer, Inga Jäger, Marcus Ullmann, Eric Stokloßa, Falk Hoffmann, Andreas Scheibner, Egbert Junghanns, Olaf Bär, Johannes Wollrab.  

Zu den Nachwuchskräften gehören z. Zt.  bspw. Teresa Suschke, Johanna Knauth, Marie Hänsel, Friederike Beykirch, Nanora Bütiker, Christiane Gänßler, Benjamin Glaubitz, Samir Bouadjadja, Georg Streuber, Damien Gastl.

Chöre

Berliner Singakademie

meißner kantorei 1961 e.V.

Hochschulchor der HfM Dresden

Philharmonischer Chor Jena, Jenaer Madrigalkreis und Knabenchor Jena

Münchner Motettenchor

ChorVereinigung Sachsenring Zwickau e.V.

Universitätschor Dresden

Singakademie Cottbus am Staatstheater Cottbus e.V.

Philharmonia Chor Stuttgart

Salzburger Liedertafel

u.v.a.m.

 

[Stand Juni 2016]

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