Heinrich Schütz (1585-1672) Psalm 119 SWV 482 – 492 „Schwanengesang“
Mitwirkende
Kammerchor der Singakademie Dresden Instrumentalist*innen | N. N.
Michael Käppler | Leitung
Weitere Informationen
Als Schwanengesang wird in der Musik ein spätes Werk bezeichnet – oft das letzte, große, aussagekräftige Werk eines Komponisten. Bei Heinrich Schütz ist es der Psalm 119 mit einer Aufführungsdauer von knapp anderthalb Stunden. Heinrich Schütz war Mitte achtzig, als er sich daran machte, den 119. Psalm zu vertonen. Mit 176 Versen ist „Des Königs und Propheten Davids 119. Psalm“ der längste Psalm des Alten Testaments. Elf doppelchörige Motetten sind daraus entstanden. Der Komponist fügte zudem noch ein Magnificat und eine Vertonung des Psalms 100 an und – so hat es Schütz wohl selbst beschlossen, es sollte seine letzte Komposition werden. Er hat sie vollendet und verstarb ein Jahr darauf. Es wurde sein „Schwanengesang“.