Friedrich Cerha (1926-2023) „Paraphrase über den Anfang der 9. Symphonie von Beethoven“
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 9 in d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers „Ode an die Freude“
Mitwirkende
Maria-Eunju Park | Sopran Ylva Gruen | Alt Ido Beit Halachmi | Tenor Paul Gukhoe Song | Bariton Großer Chor der Singakademie Dresden Chor der Landesbühnen Sachsen Elbland Philharmonie Sachsen
Ekkehard Klemm | Leitung
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Mit der 9. Sinfonie schuf Ludwig van Beethoven ein Werk von weltumspannender Bedeutung – ein musikalisches Monument, das bis heute für Humanität, Freiheit und Brüderlichkeit steht.
Schon die ersten Sätze entfalten eine gewaltige Klangwelt zwischen dramatischer Spannung und visionärer Weite. Im berühmten Finalsatz durchbricht Beethoven schließlich die Grenzen der Sinfonie: Er lässt erstmals Chor und Solisten auftreten und vertont Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ – ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Gemeinschaft aller Menschen.
Die Musik führt von düsterer Unruhe zu strahlender Zuversicht und findet ihren Höhepunkt in einem überwältigenden Jubel, der weit über den Konzertsaal hinausstrahlt.
Die Aufführungen in der Auferstehungskirche Dresden und der Lutherkirche Radebeul verleihen diesem Werk einen besonders eindrucksvollen Rahmen: Die sakralen Räume schaffen eine dichte, klangvolle Atmosphäre, in der Beethovens Vision von Gemeinschaft und Hoffnung intensiv erlebbar wird – gerade zum Jahresausklang.