23. Juni 19.30 Uhr

Lukaskirche Dresden

Ludwig van Beethoven, Bela Bartók, Felix Mendelssohn Bartholdy

Cantiones Profanae I

Pauline Weiche, Alt
Benjamin Glaubitz, Tenor
Sinhu Kim, Bariton
Peter Fabig, Bass

Großer Chor der Singakademie Dresden

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Jan Arvid Prée | Ekkehard Klemm | Robert Schad

Ludwig van BeethovenMeeresstille und glückliche Fahrt op. 112
Bela BartókCantata Profana
Felix Mendelssohn BartholdyErste Walpurgisnacht op. 60

In diesem sommerlichen Konzert stehen einmal mehr weltliche Gesänge – cantiones profanae – im Mittelpunkt. Neben den berühmten Carmina Burana von Carl Orff haben viele Komponisten parallel zu ihren geistlichen Oratorien Kantaten oder Balladen geschrieben, die sich mit Märchen, Legenden oder weltlichen Gedichten auseinandersetzen. Natürlich haben sowohl Beethoven als auch Mendelssohn Bartholdy Texte und Gedichte ihres Zeitgenossen Goethe vertont und damit singuläre Werke erschaffen, die am Beginn und Ende dieses Konzertes erklingen.

Im Mittelpunkt steht ein äußerst selten zu hörendes Stück des ungarischen Komponisten Béla Bartók – seine Cantata Profana für Tenor, Bariton, Chor und Orchester. Das 1930 erschaffene Werk gehört zu den Marksteinen der klassischen Moderne. Die Geschichte vom Vater und seinen neun Söhnen, die auf die Jagd gehen, einen Hirsch zu schießen und dabei selbst in Hirsche verwandelt werden, bildet die Vorlage für die Kantate, die den Untertitel „Die Zauberhirsche“ trägt und nach rumänischen Volksliedern entstand. Sie greifen heidnische und mythologische Motive auf, in denen sich Naturhaftes, Lehrhaftes und Symbolisches verbindet.



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