23. Juni 19.30 Uhr

Lukaskirche Dresden

Ludwig van Beethoven, Bela Bartók, Felix Mendelssohn Bartholdy

Cantiones Profanae I

Großer Chor der Singakademie Dresden

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Ludwig van BeethovenMeeresstille und glückliche Fahrt op. 112
Bela BartókCantata Profana
Felix Mendelssohn BartholdyErste Walpurgisnacht op. 60

In diesem sommerlichen Konzert stehen einmal mehr weltliche Gesänge – cantiones profanae – im Mittelpunkt. Neben der berühmten Carmina Burana von Carl Orff haben viele Komponisten neben ihren geistlichen Oratorien Kantaten oder Balladen geschrieben, die sich mit Märchen, Legenden oder weltlichen Gedichten auseinandersetzen. Natürlich haben sowohl Beethoven als auch Mendelssohn Bartholdy ihren Zeitgenossen Goethe vertont und mit seinen Texten singuläre Werke erschaffen, die am Beginn und Ende dieses Konzertes erklingen.

Im Mittelpunkt jedoch steht ein äußerst selten zu hörendes Stück des ungarischen Komponisten Bela Bartók – seine Cantata Profana für Tenor, Bariton, Chor und Orchester. Das 1930 erschaffene Werk gehört zu den Marksteinen der klassischen Moderne. Die Geschichte vom Vater und seinen neun Söhnen, die auf die Jagd gehen, einen Hirsch zu schießen und dabei selbst in Hirsche verwandelt werden, bildet die Vorlage für Cantata, die den Untertitel „Die Zauberhirsche“ trägt und nach rumänischen Weihnachtsliedern entstand. Sie greifen heidnische und mythologische Motive auf, in denen sich Naturhaftes, Lehrhaftes und Symbolisches verbindet.



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