Unsere Konzerte im Jahr 2018

10. Februar 16.00 Uhr — Lukaskirche Dresden

Lothar Voigtländer, Johannes Brahms

Litaneia, Ein deutsches Requiem

Johanna Knauth (Sopran)
Georg Streuber (Bariton)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kammerchor des Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau (Einstudierung: Max Röber)
Sinfonietta Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms gehört seit Generationen zu den prägenden Stücken der Singakademie. So eignet es sich auch besonders dafür, den Geist dieser Musik an die junge Generation weiterzugeben. Der Kammerchor des Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau wird die Aufführung mitgestalten. Vorangestellt ist eine Komposition von Lothar Voigtländer, der in seiner Litaneia aus dem Jahr 1985/87 Texte von Papst Johannes Paul II., Erich Fried und alte Litaneien vertont hat und sein Stück als "Hommage à Heinrich Schütz" bezeichnet. Mit dem Konzert gedenkt die Singakademie der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 und aller Opfer und Folgen von Krieg und Gewalt.


17. März 17.00 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

Schöner Frühling, komm doch wieder

Kinderchor der Singakademie Dresden

Korrepetition: Katrin Klemm

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch

Das alljährliche Frühlingskonzert erfreut ein illustres Publikum zwischen 5 und 99 Jahren. Sie alle wollen angesprochen sein! So werden wir einen bunten Blumenstrauß musikalischer Kostbarkeiten für jeden Geschmack bereithalten. Neben Werken alter Meister (Melchior Franck, Thomas Morley) erklingen Kompositionen aus dem Barock (Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann), der Romantik (Felix Mandelssohn Bartholdy, Robert Schumann) sowie aus der Moderne (John Rutter, Bob Chilcott, Jim Papoulis).


24. März 17.00 Uhr — Annenkirche Dresden

Christoph Ludwig Fehre, Joseph Schuster

Passionsoratorium nach Picander, Missa Nr. 10 e-Moll

Friederike Beykirch (Sopran)
Julia Böhme (Alt)
Jonas Finger (Tenor)
Konrad Furian (Tenor)
Damien Gastl (Bariton)

Kammerchor der Singakademie Dresden
Sinfonietta Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Christoph Ludwig Fehre wurde 1718 in Zehren bei Meißen geboren und starb 1772 in Dresden. Am 8. Oktober 1769 leitete er die Kirchenmusik zur Einweihungsfeier der neu erbauten Annenkirche nach deren Zerstörung im Siebenjährigen Krieg. Der 300. Geburtstag des Komponisten ist Anlass, seine Passionsmusik mit einem Text von Bachs wichtigstem Librettisten, dem 1700 in Stolpen geborenen Christian Friedrich Henrici, genannt Picander, wiederzuentdecken. Joseph Schuster weist mit seinem Stil weit in die Folgezeit der Klassik hinein. 1772 wurde er an den Dresdner Hof berufen. Der Musikwissenschaftler Dr. Klaus Winkler hat sowohl das Werk Fehres als auch die Messe von Schuster neu herausgegeben; beide Stücke erblicken in diesem Konzert erstmals wieder das Licht der Öffentlichkeit.


25. März 17.00 Uhr — St. Michaeliskirche Zehren

Christoph Ludwig Fehre

Passionsoratorium nach Picander

Friederike Beykirch (Sopran)
Julia Böhme (Alt)
Jonas Finger (Tenor)
Konrad Furian (Tenor)
Damien Gastl (Bariton)

Kammerchor der Singakademie Dresden
Sinfonietta Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm


01. Mai 19.30 Uhr — Programmkino Ost

DER POSTMANN - Il postino

(It, 1995, Regie: Michael Radford)

„Der Postmann“ – mit Philippe Noiret, Massimo Troisi und Maria Grazia Cucinotta in den Hauptrollen ist vor allem ein sensibles Porträt über den Dichter Neruda, dessen Werk den griechischen Komponisten Mikis Theodorakis zu seiner Vertonung des Canto General inspirierte. „Sie haben das Volk, durch dessen Stimme Sie Präsident geworden sind, belogen und betrogen.“ Diese Worte schleuderte Pablo Neruda 1946 dem damaligen Präsidenten Chiles entgegen. Der berühmte und vom Volk geliebte Dichter wurde daraufhin verfolgt, befand sich ständig auf der Flucht. Es ist die Zeit, in der ein Großteil des Canto General entstand und Neruda u. a. auf Capri eine Zeit lang im Exil war. Dort begegnet er einem einfachen Postmann und verhilft ihm über seine Dichtungen zum Lebensglück. Der künstlerische Leiter der Singakademie Dresden, Ekkehard Klemm, wird eine Einführung zum Werk "Canto General" von Mikis Theodorakis geben, welches der Chor am 04.05.18 im Kulturpalast Dresden zur Aufführung bringt.


04. Mai 19.30 Uhr — Kulturpalast Dresden

Mikis Theodorakis

Canto General

Klaudia Zeiner (Alt)
Daniel Ochoa (Bariton)

Großer Chor, Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Die Begegnungen der Singakademie mit Mikis Theodorakis reichen zurück bis ins Jahr 1982, als Christian Hauschild erstmals Axion Esti ins Programm aufnahm. 1984 folgte die 7. Sinfonie (Frühlingssinfonie), ehe 1990 sogar eine mehrwöchige Europareise unter Leitung des Komponisten angetreten wurde. Auch Hans-Christoph Rademann musizierte 1998 Axion Esti. Das Gedenken an Krieg, Gewalt und Diktaturen, die Zeit eines Umbruchs in Europa und die Geschichte, welche die Singakademie mit Theodorakis verbindet, haben die Entscheidung beflügelt, mit dem Canto General sein wohl bekanntestes Werk nach Dresden zu holen. Es wird gleichzeitig das erste Konzert des Chores im neuen Kulturpalast sein, in dem Theodorakis damals seine Aufführungen selbst erlebt und dirigiert hat.


09. Mai 19.45 Uhr — Programmkino Ost

DANCE FIGHT LOVE DIE - With Mikis on the Road

(D/Gr, 2017, Regie: Asteris Kutulas)
im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Asteris Kutulas

Der Film ist ein überbordendes visuelles Epos, ein clip-artiges, poetisches Roadmovie, eine assoziative Filmcollage. Dabei dreht sich alles um das Universum des Komponisten Mikis Theodorakis, den Ausnahmekünstler eines dramatischen Jahrhunderts, der weltweit Millionen inspirierte, das Enfant terrible der jüngeren europäischen Musikgeschichte. Der Regisseur begleitete Theodorakis von 1987 bis 2017 und ließ dabei immer wieder seine Videokamera laufen: drei Jahrzehnte, vier Kontinente, 100 Drehorte, 600 Stunden Filmmaterial. Der Film verwebt sehr persönliche Momente mit Archivmaterial,  dokumentarische Aufnahmen mit humorvoll-grotesker Fiktion und Theodorakis’ Musik mit ihrem Widerhall in den Interpretationen zahlreicher vorwiegend junger Künstler, u. a. als Rock-, Klassik-, Electro- und Rap-Version.


18. Mai 19.30 Uhr — St. Annenkirche Annaberg-Buchholz

Rudolf Mauersberger

Geistliche Sommermusik

Friederike Beykirch (Sopran)
Nanora Büttiker (Alt)

Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Das Werk Rudolf Mauersbergers begleitet die Singakademie seit geraumer Zeit. Die Trauermotette Wie liegt die Stadt so wüst erklang regelmäßig. Zu einem großen Erfolg avancierte die Lukaspassion mit deutschlandweiten Aufführungen und einer CD-Produktion. 2014 beteiligte sich die Singakademie an einem CD-Projekt aus Anlass des 125. Geburtstages des legendären Kreuzkantors. 2017 wurde die Geistliche Sommermusik beim Label querstand des Kamprad-Verlages Altenburg aufgenommen und publiziert. Das Werk wurde im August 1948 im Erzgebirge komponiert, feiert also seinen 70. Geburtstag. Als Stimme der evangelischen Kirchenmusik vertraut der Komponist seiner tiefen Frömmigkeit und versucht, den Menschen nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs mit Gottes Lob neuen Halt zu geben. Die CDs sind zum Preis von 15,- € (zzgl. Versandgebühren) über das Büro der Singakademie erhältlich.


19. Mai 17.00 Uhr — Dom zu Meißen

Rudolf Mauersberger

Geistliche Sommermusik

Friederike Beykirch (Sopran)
Nanora Büttiker (Alt)

Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm


20. Mai 17.00 Uhr — Stadtkirche Stolpen

Rudolf Mauersberger

Geistliche Sommermusik

Friederike Beykirch (Sopran)
Nanora Büttiker (Alt)

Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm


21. Mai 17.00 Uhr — Hauptkirche St. Marien Kamenz

Rudolf Mauersberger

Geistliche Sommermusik

Friederike Beykirch (Sopran)
Nanora Büttiker (Alt)

Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm


08. Juni 18.30 Uhr — Neumarkt Dresden

Dresden singt und musizert

Elbland Philharmonie Sachsen
Dresdner Chöre (u. a. Mitglieder der Singakademie Dresden)

Dirigent: Jörn Hinnerk Andresen

Veranstaltung der Dresdner Musikfestspiele

„Dresden singt“ bleibt „Dresden singt“, auch wenn es 2018 zum zweiten Mal – und diesmal an einem Freitag – wegen Baumaßnahmen nicht wie gewohnt an der Brühlschen Terrasse stattfindet, sondern, wie bereits in der vergangenen Saison, auf dem Neumarkt. Aber ist ein würdigerer Rahmen für das traditionsreiche Open-Air-Konzert mit Mitsingprogramm denkbar als zu Füßen der Frauenkirche? Begleitet werden die Chöre in diesem Jahr – auch das eigentlich schon eine Tradition – wieder von der Elbland Philharmonie Sachsen, deren Leitung Jörn Hinnerk Andresen übernimmt, seit Februar 2015 Chordirektor des Sächsischen Staatsopernchores Dresden. Einen musikalischen Auftakt gestaltet am Nachmittag das Orchester des Gymnasiums Dresden-Cotta, das bei der „Klingenden Stadt“ 2017 den Publikumspreis gewonnen hat.


24. Juni 17.00 Uhr — Felsenbühne Rathen

Carl Orff

Carmina Burana

Soli der Landesbühnen Sachsen
Chor der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden
Elbland Philharmonie Sachsen

In Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen

Die Gesänge der Mönche aus Benediktbeuern blieben lange unentdeckt, ehe sich Carl Orff in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ihrer annahm und in einer – ursprünglich szenischen – Kantate weltberühmt machte. Carmina Burana (lateinisch für Beurer Lieder oder Lieder aus Benediktbeuern) ist der Name einer Anthologie von mittellateinischen, teilweise mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen Lied- und Dramentexten, die 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern gefunden wurde. Die Auswahl Orffs umfasst eine weite Spanne weltlicher Themen: die Wechselhaftigkeit von Glück und Wohlstand, die Flüchtigkeit des Lebens, die Freude über die Rückkehr des Frühlings sowie die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust. Seit Jahrzehnten wird das Werk in der Felsenbühne Rathen erfolgreich aufgeführt. Es gehört zu den Höhepunkten der Freilichtsaison. Das wird auch 2018 der Fall sein, wenn – bei schönem Wetter – mehr als 1.500 Zuschauer den Gesängen lauschen!


30. Juni 16.00 Uhr — Reformierte Gemeinde Dresden (Kanonenhof)

Immergrüne Liebe

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Ein experimenteller Workshop im Juni 2017 brachte den Seniorenchor mit der Musikpädagogin Ortrud Kegel und dem Komponisten Gerhard Stäbler in Kontakt. Die Offenheit für neue Wege des Singens und musikalischen Wahrnehmens sowie die Freude am gemeinsamen musikalischen Arbeiten waren immens und unschätzbar wichtig. Nun folgt ein etwas umfassender angelegtes Kooperationsprojekt, aus dem sich ein ganzes Konzertprogramm entwickeln wird. Unter dem Titel „Immergrüne Liebe“ werden Ortrud Kegel und der Seniorenchor auf eine große Reise in die Welt des einen so scheinbar klaren und zugleich so unfassbar vielseitigen Gefühls gehen, dem jeder einzelne Mensch eine ganz subjektive Bedeutung und Haltung zukommen lässt. Liebes- und Nichtliebeslieder, Humorvolles und Nachdenkliches aus allen Zeiten werden das Programm bestimmen und durch einen intensiven Kniff das Konzert zu einem sehr persönlichen Ereignis werden lassen, für Hörer und Sänger!


02. September 17.00 Uhr — Felsenbühne Rathen

Carl Orff

Carmina Burana

Soli der Landesbühnen Sachsen
Chor der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden
Elbland Philharmonie Sachsen

In Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen


15. September 17.00 Uhr — Kreuzkirche Dresden

Musik aus Dresden

Werke von Dresdner Kreuzkantoren sowie Carl Gottlieb Reißiger

Kammerchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Die Einheit von Kantor und Komponist bzw. Kapellmeister und Hofcompositeur war bis weit ins 19. Jahrhundert viel stärker ausgeprägt als danach. Der „nachschaffende Interpret“ ist – strenggenommen – erst eine Erfindung des 20. Jahrhunderts! So existiert eine unüberschaubare Fülle geistlicher Chorwerke des Hofkapellmeisters Carl Gottlieb Reißiger sowie der Kreuzkantoren Christian Ehregott Weinlig, Theodor Christlieb Reinhold und Friedrich Oskar Wermann. Der Musikwissenschaftler Dr. Klaus Winkler hat viele der Motetten neu herausgegeben. Die Stücke werfen ein interessantes Licht auf die Musik der Zeit zwischen ca. 1720 und 1910. Eine Lücke Dresdner Musikgeschichte wird damit gefüllt.


11. Oktober 19.30 Uhr — Kreuzkirche Dresden

Rudolf Mauersberger, Benjamin Britten

Wie liegt die Stadt so wüst, War Requiem

Andiswa Makana (Sopran)
Siyabonga Maqungo (Tenor)
Daniel Ochoa (Bariton)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Symphony Choir Johannesburg
Landesjugendorchester Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm | Richard Cock | Milko Kersten

Brittens War Requiem gehört seit seinem ersten Erklingen 1962 in Coventry zu den erfolgreichsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig zu den größten Herausforderungen auch für ambitionierte Chöre. Die Komposition verbindet den lateinischen Text der Missa pro Defunctis mit englischsprachigen Gedichten von Wilfred Owen (*1893; gefallen 1918). Aus Anlass des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren wagt die Singakademie eine „weltumspannende“ Serie von Aufführungen des Werkes – einerseits mit Jugendlichen aus Deutschland und Südafrika, andererseits mit Partnerchören aus Johannesburg und Kapstadt. Verständigung, Versöhnung und der Wille zu einer friedlichen Welt werden in den Aufführungen und Begegnungen im Mittelpunkt stehen.


12. Oktober 20.00 Uhr — Gewandhaus Leipzig

Rudolf Mauersberger, Benjamin Britten

Wie liegt die Stadt so wüst, War Requiem

Andiswa Makana (Sopran)
Siyabonga Maqungo (Tenor)
Daniel Ochoa (Bariton)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Symphony Choir Johannesburg
Landesjugendorchester Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm | Richard Cock | Milko Kersten


16. Oktober — Johannesburg (Südafrika)

Rudolf Mauersberger, Benjamin Britten

Wie liegt die Stadt so wüst, War Requiem

Andiswa Makana (Sopran)
Siyabonga Maqungo (Tenor)
Daniel Ochoa (Bariton)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Symphony Choir Johannesburg
Landesjugendorchester Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm | Richard Cock | Milko Kersten


19. Oktober — Kapstadt (Südafrika)

Rudolf Mauersberger, Benjamin Britten

Wie liegt die Stadt so wüst, War Requiem

Andiswa Makana (Sopran)
Siyabonga Maqungo (Tenor)
Daniel Ochoa (Bariton)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Symphony Choir Johannesburg
Landesjugendorchester Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm | Richard Cock | Milko Kersten


03. November 17.00 Uhr — Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben

Wolfgang Amadeus Mozart

Messe C-Dur "Krönungsmesse", KV 317

Werke von Herzogenberg, Schubert, Gounod

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Im Bereich der klassischen Musik jähren sich Geburts- bzw. Todestage einiger Komponisten. Es erklingen Werke von Heinrich von Herzogenberg (175. Geburtstag), Franz Schubert (190. Todestag) und Charles Gounod (200. Geburtstag). Höhepunkt dieser „Canti generali“ bildet die festliche Messe C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, die unmittelbar nach ihrer Uraufführung bevorzugt zu Kaiser- und Königskrönungen Verwendung fand. Das verlieh ihr schnell den Beinamen „Krönungsmesse“, unter dem sie bis heute als eines der berühmtesten Werke Mozarts bekannt ist. Diese Komponisten werden vom Seniorenchor gebührend gefeiert.


20. Dezember 19.30 Uhr — Annenkirche Dresden

Bachzeit | Zukunft II

Christoph Ludwig Fehre
Weint, ihr Sünder, weint vor Freuden
Kantate zum 1. Advent

Alberto Arroyo
NN (Uraufführung)

Johann Sebastian Bach
Messe  g-Moll BWV 235

Annina Battaglia (Sopran)
Luise Sitzlack (Alt)
Konrad Furian (Tenor)
Jakob Kunath (Bariton)

Kammerchor der Singakademie Dresden
Dresdner Barockorchester

Leitung: Ekkehard Klemm

Wie klingt die Weihnachtsmusik der Zukunft? Was interessiert junge Komponisten an diesem Thema – wo suchen sie den Kontrast, was fasziniert sie an der Tradition, was deuten sie neu und anders? Diesen und ähnlichen Fragen spürt die Singakademie seit 2017 nach. Aus Anlass des Reformationsjubiläums wurde mit einer zyklischen Aufführung der „Kyrie-Gloria-Messen“ von Bach begonnen, die sowohl in den Kontext der Werke seiner sächsischen Zeitgenossen als auch junger Komponisten des 21. Jahrhunderts gestellt werden. Alberto Arroyo – Schüler von Mark Andre und Franz Martin Olbrisch – antwortet auf Bachs Messe in g-Moll und eine Adventskantate des nunmehr 300jährigen Christoph Ludwig Fehre – abermals eine Wiederentdeckung im Programm der Singakademie. Musiziert werden alte und neue Musik gleichermaßen auf historischen Instrumenten, was dem Kontrast eine besondere Farbe verleiht.


21. Dezember 17.00 Uhr — Lukaskirche Dresden

Weihnachtskonzert

Weihnachtslieder

Christoph Ludwig Fehre
Der Schulmeister in der Singstunde
("Schulmeisterkantate", ehemals G. Ph. Telemann zugeschrieben)

Günter Neubert
Die Weihnachtsgans Auguste
Musikalisches Märchen nach F. Wolf

Kinderchor der Singakademie Dresden
Kinderchöre des Landrkreises Meißen und des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Riesa
Seniorenchor der Singakademie Dresden
Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm | Claudia Sebastian-Bertsch | Robert Schad

Im traditionellen und generationenübergreifenden Weihnachtskonzert der Kinder und Senioren erklingen zwei ganz besondere Werke: Zum einen kommt es zur Aufführung der Schulmeisterkantate, die lange Zeit Georg Philipp Telemann zugeschrieben wurde, ehe dem Musikwissenschaftler Hans Joachim Schulze 1995 der Nachweis gelang, dass sie der Feder des Dresdner Komponisten Fehre entsprang, dessen 300. Geburtstages 2018 gedacht wird. Zum anderen steht mit der Weihnachtsgans Auguste eine zeitgenössische musikalische Erzählung im Mittelpunkt, die Günter Neubert für Soli, Kinderchor und Orchester schuf. Durch die Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen ist es möglich, beide Werke in Dresden erklingen zu lassen.


30. Dezember 19.30 Uhr — Auferstehungskirche Dresden

Magdalena Buchwald, Ludwig van Beethoven

Psalm 58, 9. Sinfonie d-Moll

Soli der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor der Singakademie Dresden
Chor der Landesbühnen Sachsen
Elbland Philharmonie Sachsen

Das Konzertprogramm endet traditionell mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in einer Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen. Der vorangestellte Psalm der polnischen Komponistin Magdalena Buchwald für Chor a-cappella bildet einen zeitgenössischen Kontrast. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit der Uraufführung einer polnischen Motette abzurunden ist der Singakademie Symbol und Brückenschlag zugleich: Die ersten Worte „Seid ihr denn stumm, dass ihr nicht reden wollt“ werden so zum flammenden Auftrag, dem Frevel der Menschen auf der Welt Einhalt zu gebieten. Die Vision der Freude als schöner Götterfunken steht dem diametral gegenüber.


31. Dezember 19.30 Uhr — Lutherkirche Radebeul

Magdalena Buchwald, Ludwig van Beethoven

Psalm 58, 9. Sinfonie d-Moll

Soli der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor der Singakademie Dresden
Chor der Landesbühnen Sachsen
Elbland Philharmonie Sachsen

Das Konzertprogramm endet traditionell mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in einer Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen. Der vorangestellte Psalm der polnischen Komponistin Magdalena Buchwald für Chor a-cappella bildet einen zeitgenössischen Kontrast. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg mit der Uraufführung einer polnischen Motette abzurunden ist der Singakademie Symbol und Brückenschlag zugleich: Die ersten Worte „Seid ihr denn stumm, dass ihr nicht reden wollt“ werden so zum flammenden Auftrag, dem Frevel der Menschen auf der Welt Einhalt zu gebieten. Die Vision der Freude als schöner Götterfunken steht dem diametral gegenüber.


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