Unsere Konzerte im Jahr 2019

18. Januar 19.30 Uhr — Ballsportarena Dresden

George Gershwin, Maurice Ravel, Carl Orff

Ein Amerikaner in Paris, Bolero, Carmina Burana

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kinderchor der Singakademie Dresden | Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch
Singakademie Chemnitz

Prague Royal Philharmonic

Dirigent: Heiko Mathias Förster

Das Veranstaltungsjahr 2019 startet in der BallsportARENA mit einem besonderen Highlight! Unter der Leitung von Dirigent Heiko Mathias Förster präsentieren am Freitag, den 18.01.2019, das Prague Royal Philharmonic sowie die Singakademien Dresden und Chemnitz die Stücke „Ein Amerikaner in Paris“ von Gershwin, „Boléro“ von Ravel und „Carmina Burana“ von Orff live in der BallsportARENA Dresden.


30. März 17.00 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

"So treiben wir den Winter aus"

Kinderchor der Singakademie Dresden

Korrepetition: Katrin Klemm

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch

Der Winter ist vorüber, die Sonnenstrahlen locken ins Freie… Wir singen die schönsten Frühlingslieder, stimmt mit uns ein! Im alljährlichen Frühlingskonzert des Kinderchores erklingen musikalische Kostbarkeiten für jeden Geschmack. Es sind Werke alter Meister (Melchior Franck, Thomas Morley), der Romantik (Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann) sowie eine Vogelhochzeit mit den jüngsten Kindern des Vorbereitungschores zu hören.   Der Eintritt kostet 10 €, Kinder bis 10 Jahre sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten erhalten freien Eintritt, benötigen aber eine Platzkarte. Karten erhalten Sie bis 15.30 Uhr an der Konzertkasse in der Dreikönigskirche und ab 16 Uhr an der Abendkasse.


27. April 11-17 Uhr — BSZ für Wirtschaft Dresden "Prof. Dr. Zeigner"

Seminar Chorische Stimmbildung

mit Prof. Reiner Schuhenn, Köln

Der Landesverband Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen des Verbandes Deutscher KonzertChöre VDKC lädt gemeinsam mit der Singakademie zu einem Seminar für chorische Stimmbildung mit dem renommierten Chordirigenten Prof. Reiner Schuhenn ein. Chorische Stimmbildung gilt schon lange als besonders wichtiger Indikator für eine gelingende gemeinsame Arbeit an Stimme, Intonation, Aufeinander-Hören, Interagieren im Sinne eines idealen Chorklanges und somit als wichtige Basis der Chorarbeit. Vom gut strukturierten Einsingen über die ständige Berücksichtigung stimmlicher, intonatorischer und klanglicher Besonderheiten bis zum Einbeziehen stimmbildnerischer Elemente in die Einstudierung schwieriger Werke und Passagen bildet der Themenkomplex der chorischen Stimmbildung vielerlei Anknüpfungspunkte. Diese sollen in dem Wochenendseminar mit einem Experten aus der Praxis behandelt, ausprobiert und angewendet werden. Prof. Reiner Schuhenn ist studierter Kirchenmusiker, Schulmusiker, Dirigent und Organist. Seit 1999 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, deren Rektor er von 2009-2013 war. Seit 2007 ist Schuhenn Vizepräsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland. 2008 wurde er vom Präsidium des Deutschen Musikrates in den Projektbeirat des Deutschen Chorwettbewerbs berufen. Schuhenn leitete und leitet mehrere bedeutende Chöre und Kammerchöre, so u. a. den Madrigalchor Köln und den Figuralchor Bonn. Veröffentlichungen bei den Musikverlagen Schott und Carus beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Themen der Chorleitung. Eine weitere Publikation zur chorischen Stimmbildung ist in Vorbereitung. Zielgruppen des Seminars sind einerseits Chorleiterinnen und Chorleiter, die sich zum Thema weiter qualifizieren wollen, aber auch Chorsängerinnen und Chorsänger, denen die eigene Stimme und das vokale Musizieren auf hohem Niveau am Herzen liegen.


23. März 17.00 Uhr — Lukaskirche Dresden

Johann Sebastian Bach

Johannes-Passion BWV 245

Friederike Beykirch | Sopran
Annekathrin Laabs | Alt
Falk Hoffmann | Tenor
Jonas Finger | Tenor (Evangelist)
Jakob Kunath | Bass
Sinhu Kim | Bass (Christus)

Kammerchor der Singakademie Dresden
Kammerchor des Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau

Ensemble Charpentier der Elblandphilharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Die Passionen von Bach sind singuläre Werke und gewissermaßen Bestandteil des immateriellen Weltkulturerbes. Jedoch haben wir es, wie Hans Blumenberg hinsichtlich der Matthäus-Passion schreibt, mit dem Anachronismus einer Verspätung zu tun, dass die Stücke „den Höhepunkt ihrer Verbreitung und [die] Vielfalt ihrer Auffassungen und Aufführungen in einer ihren Inhalten entfremdeten Zeit erreicht.“*Blumenberg versucht, den Blick auf das Hören zu richten, auf den Horizont der Zeitgenossen, die das Werk aufnehmen. Einen besseren Ansatz kann es für die geplante Aufführung nicht geben. Mit dem Kammerchor der Singakademie und dem Ensemble Charpentier der Elbland Philharmonie Sachsen als Basis wird das Stück gemeinsam mit den Jugendlichen des Kammerchors des  Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau musiziert, der bereits im  vergangenen Jahr mit der Singakademie aufgetreten ist. In einer Aufführung mit historischem Instrumentarium lernen die  Jugendlichen damit ein Stück ihrer eigenen Kulturgeschichte intensiv und „von innen heraus“ kennen. Ausübendes Musizieren und kulturelle Vermittlung gehen dabei eine Synthese ein. * Hans Blumenberg: „Matthäus-Passion“, Bibliothek Suhrkamp. Bd. 998, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-01998-8


24. März 17.00 Uhr — St. Marienkirche Dohna

Johann Sebastian Bach

Johannes-Passion BWV 245

Friederike Beykirch | Sopran
Annekathrin Laabs | Alt
Falk Hoffmann | Tenor
Jonas Finger | Tenor (Evangelist)
Jakob Kunath | Bass
Sinhu Kim | Bass (Christus)

Kammerchor der Singakademie Dresden
Kammerchor des Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau

Ensemble Charpentier der Elblandphilharmonie Sachsen

Leitung: Max Röber

Die Passionen von Bach sind singuläre Werke und gewissermaßen Bestandteil des immateriellen Weltkulturerbes. Jedoch haben wir es, wie Hans Blumenberg hinsichtlich der Matthäus-Passion schreibt, mit dem Anachronismus einer Verspätung zu tun, dass die Stücke „den Höhepunkt ihrer Verbreitung und [die] Vielfalt ihrer Auffassungen und Aufführungen in einer ihren Inhalten entfremdeten Zeit erreicht.“*Blumenberg versucht, den Blick auf das Hören zu richten, auf den Horizont der Zeitgenossen, die das Werk aufnehmen. Einen besseren Ansatz kann es für die geplante Aufführung nicht geben. Mit dem Kammerchor der Singakademie und dem Ensemble Charpentier der Elbland Philharmonie Sachsen als Basis wird das Stück gemeinsam mit den Jugendlichen des Kammerchors des  Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau musiziert, der bereits im  vergangenen Jahr mit der Singakademie aufgetreten ist. In einer Aufführung mit historischem Instrumentarium lernen die  Jugendlichen damit ein Stück ihrer eigenen Kulturgeschichte intensiv und „von innen heraus“ kennen. Ausübendes Musizieren und kulturelle Vermittlung gehen dabei eine Synthese ein. * Hans Blumenberg: „Matthäus-Passion“, Bibliothek Suhrkamp. Bd. 998, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-518-01998-8


01. Juni 17.00 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

Lothar Voigtländer, Johannes Brahms

Trällerlieder - Liebeslieder

Kinderchor der Singakademie Dresden
Kammerchor der Singakademie Dresden

Alma Klemm, Harfe
Karoline Schulz, Flöte
Hendrik Gläßer, Schlagzeug
Stefan Köcher, Schlagzeug
Gayeon Lee, Klavier
Eunshil Oh
, Klavier

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch | Ekkehard Klemm

Lothar Voigtländer – Trällerlieder (für Kinderchor) Lothar Voigtländer – Am Ende des Regenbogens (für gemischten Chor)Lothar Voigtländer – Anwandlung 2 (für Flöte, Harfe und Schlagwerk) Johannes Brahms – Liebeslieder op. 52 (für Klavier vierhändig und gemischten Chor) „Es gibt kein Lied wie ein schwarzes Lied, es gibt kein Lied wie ein weißes Lied“ – so heißt es in einem Gedicht des südafrikanischen Dichters Richard Rive, das Lothar Voigtländer vertont hat. „Es gibt nur Gesang, und wir werden ihn singen, Bruder, am Ende des Regenbogens“. Der Zyklus entstand in den Jahren 1978-82. Mit seinen Trällerliedern hat der 75-jährige Komponist und ehemalige Kruzianer ein phantasievolles Album lustiger, humorvoller, auch geistreicher Stücke geschaffen, die sich – von Kindern ausführbar – an Kinder und jung gebliebene Menschen richten. Sie erklingen im Zentrum dieses Nachmittages. Kammermusikalische Werke ergänzen das Programm. Mit den Liebesliedern von Johannes Brahms erklingt im Kontrast dazu nicht nur ein sehr bekanntes Werk, sondern eines, das zum Kernrepertoire jedes Kammerchores gehört. Die Stimmen der Erwachsenen werden sich mit den jungen Stimmen der Kinder vereinen und ein Familienkonzert zum Kindertag gestalten, das es in solcher Frische und Lebendigkeit sicher selten zu hören gibt!


02. Juni 17.00 Uhr — Pestalozzi-Gymnasium Heidenau

Lothar Voigtländer, Johannes Brahms

Trällerlieder - Liebeslieder

Kinderchor der Singakademie Dresden
Kammerchor der Singakademie Dresden

Alma Klemm, Harfe
Karoline Schulz, Flöte
Hendrik Gläßer, Schlagzeug
Stefan Köcher, Schlagzeug
Gayeon Lee, Klavier
Eunshil Oh
, Klavier

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch | Ekkehard Klemm

Lothar Voigtländer – Trällerlieder (für Kinderchor) Lothar Voigtländer – Am Ende des Regenbogens (für gemischten Chor)Lothar Voigtländer - Anwandlung 2 (für Flöte, Harfe und Schlagwerk) Johannes Brahms – Liebeslieder op. 52 (für Klavier vierhändig und gemischten Chor) „Es gibt kein Lied wie ein schwarzes Lied, es gibt kein Lied wie ein weißes Lied“ – so heißt es in einem Gedicht des südafrikanischen Dichters Richard Rive, das Lothar Voigtländer vertont hat. „Es gibt nur Gesang, und wir werden ihn singen, Bruder, am Ende des Regenbogens“. Der Zyklus entstand in den Jahren 1978-82. Mit seinen Trällerliedern hat der 75-jährige Komponist und ehemalige Kruzianer ein phantasievolles Album lustiger, humorvoller, auch geistreicher Stücke geschaffen, die sich – von Kindern ausführbar – an Kinder und jung gebliebene Menschen richten. Sie erklingen im Zentrum dieses Nachmittages. Kammermusikalische Werke ergänzen das Programm. Mit den Liebesliedern von Johannes Brahms erklingt im Kontrast dazu nicht nur ein sehr bekanntes Werk, sondern eines, das zum Kernrepertoire jedes Kammerchores gehört. Die Stimmen der Erwachsenen werden sich mit den jungen Stimmen der Kinder vereinen und ein Familienkonzert zum Kindertag gestalten, das es in solcher Frische und Lebendigkeit sicher selten zu hören gibt!


23. Juni 19.30 Uhr — Lukaskirche Dresden

Ludwig van Beethoven, Bela Bartók, Felix Mendelssohn Bartholdy

Cantiones Profanae

Pauline Weiche, Alt
Timothy Oliver, Tenor
Sinhu Kim, Bariton
Peter Fabig, Bass

Großer Chor der Singakademie Dresden

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Jan Arvid Prée | Ekkehard Klemm | Robert Schad

Ludwig van Beethoven – Meeresstille und glückliche Fahrt op. 112 Bela Bartók – Cantata Profana Felix Mendelssohn Bartholdy – Erste Walpurgisnacht op. 60   Um 18.45 Uhr beginnt im Kirchraum eine Konzerteinführung mit Ekkehard Klemm.   In diesem sommerlichen Konzert stehen einmal mehr weltliche Gesänge – cantiones profanae – im Mittelpunkt. Neben den berühmten Carmina Burana von Carl Orff haben viele Komponisten parallel zu ihren geistlichen Oratorien Kantaten oder Balladen geschrieben, die sich mit Märchen, Legenden oder weltlichen Gedichten auseinandersetzen. Natürlich haben sowohl Beethoven als auch Mendelssohn Bartholdy Texte und Gedichte ihres Zeitgenossen Goethe vertont und damit singuläre Werke erschaffen, die am Beginn und Ende dieses Konzertes erklingen. Im Mittelpunkt steht ein äußerst selten zu hörendes Stück des ungarischen Komponisten Béla Bartók – seine Cantata Profana für Tenor, Bariton, Chor und Orchester. Das 1930 erschaffene Werk gehört zu den Marksteinen der klassischen Moderne. Die Geschichte vom Vater und seinen neun Söhnen, die auf die Jagd gehen, einen Hirsch zu schießen und dabei selbst in Hirsche verwandelt werden, bildet die Vorlage für die Kantate, die den Untertitel „Die Zauberhirsche“ trägt und nach rumänischen Volksliedern entstand. Sie greifen heidnische und mythologische Motive auf, in denen sich Naturhaftes, Lehrhaftes und Symbolisches verbindet.


29. Juni 18.00 Uhr — Rime-Freyler-Halle, Riesa

Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy

Saisonfinale der Elbland Philharmonie Sachsen

Pauline Weiche, Alt
Timothy Oliver, Tenor
Sinhu Kim, Bariton
Peter Fabig, Bass

Großer Chor der Singakademie Dresden
Konzertchor Riesa
Chor des Werner-Heisenberg Gymnasiums Riesa

Florian Mitrea, Klavier
Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Ludwig van Beethoven – Meeresstille und glückliche Fahrt op. 112 Ludwig van Beethoven – Chorfantasie für Klavier, Chor und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy – Erste Walpurgisnacht op. 60 Das „Freylerkonzert“ gilt in Riesa als eine Institution! Zum Saisonabschluss der Elbland Philharmonie Sachsen versammelt sich jährlich das treue Publikum am außergewöhnlichen Ort – in einer Industriehalle in der Nähe des Hafens. Es ist gelungen, auch den neuen Besitzer von der Attraktivität dieses Events zu überzeugen – so können nicht nur die zahlreichen Mitwirkenden des großen Chorkonzertes, sondern auch all ihre Angehörigen und Fans des Orchesters auf ihre Kosten kommen und diesen besonderen Abend wieder zu einem Highlight werden lassen. Es werden Chöre der Region und des Werner-Heisenberg-Gymnasiums mit der Elbland Philharmonie und der Singakademie zusammengeführt. Unter Leitung des gemeinsamen „Chefs“ Ekkehard Klemm erklingt ein Konzert der Extraklasse: Das mit Chorsinfonik wenig verwöhnte Riesaer Publikum erhält die einzigartige Möglichkeit, drei besonders populäre Werke an einem Abend zu erleben! Gleichzeitig werden junge Menschen an diese wunderbare Musik herangeführt. Künstlerischer Anspruch, Vermittlung und Unterhaltung begegnen sich in besonderer Weise. Basisarbeit „zum Anfassen“ in der Region. Eine Veranstaltung der Elbland Philharmonie Sachsen.


07. Juli 16.00 Uhr — Reformierte Gemeinde Dresden

Wirklich Tierisch!

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Nach der „Immergrünen Liebe“ im vergangenen Jahr wird es dieses Mal auf einem Streifzug von Flöhen und Grillen über Lerchengesänge bis hin zu Variationen über die launige Forelle und die bekannte Vogelhochzeit wirklich tierisch! Seinen Höhepunkt erreicht das Projekt nach Auftritten im Pflegebetrieb Oettel und anlässlich der „Klingenden Stadt“ beim traditionellen Sommerkonzert im Kanonenhof der reformierten Gemeinde, eine Woche später schließlich im Schlosspark Pillnitz. Programm: Franz Schöggl – Die launige Forelle; Variationen über Schuberts LiedDieter Wellmann – Die Vogelhochzeit; Chorvariationen in musikgeschichtlicher StilfolgeErasmus Widmann – Der FlohJosquin Desprez – El grilloFelix Mendelssohn Bartholdy – Lerchengesang op.48 Nr.4Josef G. Rheinberger – Abendfriede und vieles mehr


14. Juli 15.00 Uhr — Schlosspark Pillnitz

Singen im Schlosspark Pillnitz

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Nach der „Immergrünen Liebe“ im vergangenen Jahr wird es dieses Mal auf einem Streifzug von Flöhen und Grillen über Lerchengesänge bis hin zu Variationen über die launige Forelle und die bekannte Vogelhochzeit wirklich tierisch! Seinen Höhepunkt erreicht das Projekt nach Auftritten im Pflegebetrieb Oettel und anlässlich der „Klingenden Stadt“ beim traditionellen Sommerkonzert im Kanonenhof der reformierten Gemeinde, schließlich im Schlosspark Pillnitz. Programm: Franz Schöggl – Die launige Forelle; Variationen über Schuberts LiedDieter Wellmann – Die Vogelhochzeit; Chorvariationen in musikgeschichtlicher StilfolgeErasmus Widmann – Der FlohJosquin Desprez – El grilloFelix Mendelssohn Bartholdy – Lerchengesang op.48 Nr.4Josef G. Rheinberger – Abendfriede und vieles mehr


25. August 17.00 Uhr — Felsenbühne Rathen

Carl Orff

Carmina Burana

Soli der Landesbühnen Sachsen

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kinderchor der Singakademie Dresden | Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch
Chor der Landesbühnen Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

In Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen und der Felsenbühne Rathen. Die Gesänge der Mönche aus Benediktbeuern blieben lange unentdeckt, ehe sich Carl Orff in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ihrer annahm und in einer – ursprünglich szenischen – Kantate weltberühmt machte. Carmina Burana (lateinisch für Beurer Lieder oder Lieder aus Benediktbeuern) ist der Name einer Anthologie von mittellateinischen, teilweise mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen Lied- und Dramentexten, die 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern gefunden wurde. Die Auswahl Orffs umfasst eine weite Spanne weltlicher Themen: die Wechselhaftigkeit von Glück und Wohlstand, die Flüchtigkeit des Lebens, die Freude über die Rückkehr des Frühlings sowie die Genüsse und Gefahren von Trinken, Völlerei, Glücksspiel und Wollust. Seit Jahrzehnten wird das Werk in der Felsenbühne Rathen erfolgreich aufgeführt und gehört zu den Höhepunkten der Freilichtsaison – das wird auch 2019 der Fall sein, wenn – bei schönem Wetter – mehr als 1.500 Zuschauer den Gesängen lauschen! Die Konzerte gehören zum festen Bestandteil der Sommerbespielung und auch zum Kalender der Singakademie, die sowohl mit ihren erwachsenen Sängerinnen und Sängern als auch mit dem Kinderchor an den Konzerten beteiligt ist.


28. und 29. September — BSZ für Wirtschaft Dresden "Prof. Dr. Zeigner"

Auftakt

Seminar für Chordirigieren in Zusammenarbeit mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates

Großer Chor und Kammerchor der Singakademie Dresden Künstlerische Leitung: Ekkehard Klemm Planung und Organisation: Eva Pegel, Andrea Will (Dirigentenforum des Deutschen Musikrates) Die Zusammenarbeit mit dem Dirigentenforum ist eine Konstante im Chorkalender der letzten 10 Jahre. Mit mehr als 25 jungen Dirigentinnen und Dirigenten hat die Singakademie in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet. Aufführungen der Requien von Mozart und Schumann, der Oratorien Gilgamesch von Martinů und Golgotha von Martin, der Psalmensinfonie von Strawinsky und der Lobgesang-Kantate Mendelssohn Bartholdys haben Stipendiaten des Deutschen Musikrates geleitet. 2016 war die Singakademie federführend beim Dirigieratelier des VDKC mit Haydns Die Schöpfung beteiligt, die in drei Konzerten allein von neun jungen Dirigentinnen und Dirigenten dirigiert wurde. So avanciert der Chor zu einem der wichtigsten Förderer des Dirigentennachwuchses im Bereich Chor in Deutschland. Beim Auswahldirigieren des DMR kamen 2017 15 Teilnehmer*innen nach Dresden, um in das begehrte Förderprogramm des Dirigentenforums aufgenommen zu werden. Die Singakademie stellte dafür ihre Kapazitäten zur Verfügung. Nun richtet sie erstmals ein Format aus, das den neu ins Stipendienprogramm aufgenommenen Dirigent*innen gilt: Mit ihrem breit aufgestelltem Profil ist die Singakademie genau der richtige Chor, um den jungen Leuten ein Repertoire in ganzer Vielfalt von Alt bis Neu anzubieten und ein Wochenende lang daran zu arbeiten.


12. Oktober 17.00 Uhr — Himmelfahrtskirche Dresden-Leuben

Gabriel Fauré

Requiem op. 48

Soli

Seniorenchor der Singakademie Dresden
Friedrich Sacher, Orgel

Leitung: Robert Schad

Von der Geburt bis zum Tod, in allen Situationen eines umfassenden und ereignisreichen Lebens ist die Musik ständiger Begleiter oder Ausdruck und Verarbeitung von allem Gefühlten und Erlebten. Dieser Gedanke ist Grundlage für das Herbstkonzert. Hauptwerk ist das anrührende Requiem von Gabriel Fauré. Es verzichtet nahezu vollständig auf die schrecklichen Seiten des Todes und ist somit nicht nur ein Werk für die Verstorbenen, sondern in seiner warmen Klangfärbung zugleich Trostspender für die Hinterbliebenen. Mit seinem himmlischen „In paradisum“ führt die Komposition den Streifzug durch das Leben über den Tod hinaus in die Ewigkeit. Im ursprünglichen Sinne des Werkes wird der Seniorenchor die kammermusikalische, deutlich intimer besetzte und wesentlich seltener zu hörende Urfassung des Werkes erarbeiten.


27. Oktober 19.00 Uhr — Liederhalle Stuttgart, Beethoven-Saal

Hector Berlioz

Grande Messe des Morts (Requiem)

NN, Tenor

Philharmonia Chor Stuttgart
Singakademie Dresden

Christophorus Orchester Stuttgart

Leitung: Johannes Knecht

In der gemeinsamen Aufführung eines Chores aus Dresden mit einem Chor aus Stuttgart erklingt eines der bedeutendsten und seinerzeit avantgardistischen „revolutionären“ Werke: Das Requiem – im Original Grand Messe des Morts – des französischen Komponisten Hector Berlioz. Die Totenmesse gedenkt der Opfer der Julirevolution von 1830 und gehört wegen ihrer Besetzungsgröße zu den selten erklingenden Oratorien der Musikgeschichte. Über eine Kooperation der beiden im Verband der Deutschen KonzertChöre VDKC organisierten Chöre wird der Austausch möglich. Johannes Knecht, Professor für Chordirigieren an der Musikhochschule Lübeck, langjähriger Chordirektor am Stuttgarter Staatstheater und Künstlerischer Leiter des Philharmonia Chores Stuttgart, wird die Aufführung in Baden-Württemberg dirigieren, bevor beide Ensembles das Werk nach Dresden bringen.


01. November 17.00 Uhr — Kreuzkirche Dresden

Schorlemmer | Rihm | Voigtländer | Berlioz

Basis: Demokratie - 30 Jahre Mauerfall

Friedrich Schorlemmer (Vortrag)

Edward Lee, Tenor

Prof. Martin Schmeding, Orgel

Philharmonia Chor Stuttgart
Singakademie Dresden

Elbland Philharmonie Sachsen
Sinfonietta Dresden – im Rahmen der Festkonzerte von 25 Jahre Sinfonietta Dresden
Blechbläser des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden und weiterer Dresdener Ausbildungsinstitute

Leitung: Ekkehard Klemm

Programmheft zu Download (654 KB)   Wolfgang Rihm - Parusie für Orgel soloFriedrich Schorlemmer - VortragLothar Voigtländer - III. Sinfonie - Orgel-Sinfonie - Pause - Hector Berlioz - Grande Messe des Morts (Requiem)   Basis: Demokratie – 30 Jahre Mauerfall – unter diesem Thema steht ein Projekt der Dresdner Singakademie, das in Wort und Musik über die Ereignisse von 1989 reflektiert und das Nachdenken darüber an einem weiteren Großwerk spiegelt, das einer anderen Revolution gewidmet ist: Hector Berlioz schrieb seine Grande messe des morts op. 5 im Gedenken an die Opfer der Julirevolution von 1830. Dieses Ereignis gilt allgemein als ein erster Aufbruch in ein Europa der Zukunft. Das gigantisch besetzte Werk von Berlioz, dessen 150. Todestages in diesem Jahr gedacht wird, vereint Chöre und Orchester mit vier Fernorchestern, welche die Himmelsrichtungen Ost, West, Süd und Nord symbolisieren. Im ersten Programmteil erklingt neben der den Abend eröffnenden Parusie von Wolfgang Rihm eine direkte Reaktion auf die Ereignisse des Mauerfalls. Die III. Sinfonie von Lothar Voigtländer, benannt Orgelsinfonie entstand 1990 und wurde unmittelbar danach bei Radio Bremen mit großem Erfolg uraufgeführt. Prof. Martin Schmeding – ein erwiesener Spezialist neuer Orgelmusik – kehrt mit diesem Stück an seine einstige Wirkungsstätte zurück: Zwischen 2002 bzw. 2004 war er Kreuzorganist in Dresden. Auch für Lothar Voigtländer ist es eine Rückkehr – er stand als Kruzianer am Altar und auf der Chorempore der Kreuzkirche und erhielt von Rudolf Mauersberger wichtige Anregungen für sein späteres kompositorisches Schaffen. Den Anfang des besonderen Konzertes aus Anlass des Gedenkens an 1989 jedoch bildet ein Vortrag. Friedrich Schorlemmer, einer der geistigen und geistlichen Impulsgeber der Bürgerbewegung und der Kirche reflektiert über das Thema und schafft damit den Rahmen für das, was anschließend in Tönen als Reflexion, Reaktion und Vision erklingt. Das Projekt wird gefördert durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden mit Hilfe des PS-Lotterie-Sparens sowie durch das Amt Kultur- und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden. Bereits am 27. Oktober findet das Konzert im Rahmen einer Chorreise in Stuttgart statt.


08. Dezember 17.00 Uhr — Loschwitzer Kirche

Homilius, Komponistenklasse Dresden, Bach

Bach | Zeit | Zukunft III

Marie Hänsel (Sopran)
Rahel Brede (Alt)
Konrad Furian (Tenor)
Peter Fabig (Bass)

Kammerchor der Singakademie Dresden

Dresdner Barockorchester

Leitung: Ekkehard Klemm

Gottfried August Homilius – Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen (Kantate zum 3. Advent HoWV II.6) Helene Scharfe (Komponistenklasse Dresden) – Wir brauchen keinen Weihnachtsmann! (UA)Jacques Bierbass (Komponistenklasse Halle) – Der Herr ist mein Hirte (UA)Hannes Kerda (Komponistenklasse Dresden) – Gegenteilige Weihnacht (UA)Gottfried Augus Homilius – So du mit deinem Mund bekennest Jesum (Kantate zum 4. Advent HoWV II.8) Johann Sebastian Bach – Messe G-Dur BWV 236   Innerhalb ihrer Konzertreihe „Adventsstern“ stellt die Singakademie seit 2004 traditionelle Weihnachtsmusik neuen Werken gegenüber, die nicht selten als Uraufführungen das Licht der Welt erblickten. Im Projekt Bach | Zeit | Zukunft erklingen jeweils eine Messe von Bach, mitteldeutsche Entdeckungen und die kontrastreiche Antwort junger Komponistinnen und Komponisten – bisher Studierende der Musikhochschule in Dresden – die uns mit Weihnachtsmusik der Zukunft konfrontieren. Nun kommen die Jüngsten zu Wort, Mädchen und Jungen der von Silke Fraikin und Johannes Korndörfer betreuten Kinderkomponistenklasse aus Dresden und Halle. Sie schreiben ihre Stücke für die Singakademie und bewusst auch für das historische Instrumentarium, mit dem die alten Werke musiziert werden. Die Frage, was den Kindern Weihnachten bedeutet, ob es für sie mehr ist als nur ein traditionsreiches Fest der Familie, der Liebe, der Freude und – wohlgemerkt – der Geschenke, wird uns alle angehen, existenziell betreffen und im günstigsten Fall mit Visionen konfrontieren, die uns überraschen, wachrütteln und verzaubern!


13. Dezember 17.00 Uhr — Lukaskirche Dresden

Weihnachtskonzert

Kinderchor der Singakademie Dresden
Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch | Robert Schad

Das gemeinsame Weihnachtskonzert von Kinder- und Seniorenchor ist eine lieb gewonnene Tradition, die die Weihnachtszeit stimmungsvoll einläutet. Farbenreiche Musik vom Beginn der Adventszeit bis hin zur Heiligen Nacht an der Krippe im Stall wird erklingen. Mit der Kantate „In dulci jubilo“ von Georg Philipp Telemann sowie zahlreichen Weihnachtsliedern in Sätzen von Otto Jochum und weiteren Komponisten aus vielen Epochen werden beide Chöre ein festliches Konzert für die ganze Familie gestalten. Auch das gemeinsame Musizieren der Chöre wird nicht zu kurz kommen, ebenso das beliebte Weihnachtsliedersingen mit dem Publikum.


30. Dezember 19.30 Uhr — Auferstehungskirche Dresden

Ludwig van Beethoven

Konzert zum Jahreswechsel

Soli der Landesbühnen Sachsen

Großer Chor der Singakademie Dresden
Chor der Landesbühnen Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Auch das Konzertprogramm des Jahres 2019 endet mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in einer Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen. In einem Jahr mit dem Motto Basisarbeit ist dieser konzeptionelle Brückenschlag von besonders pointierter Bedeutung, bilden doch die traditionsreichen Konzerte tatsächlich die Basis einer engen und über Jahrzehnte anhaltenden Partnerschaft. Die Singakademie Dresden – ehemals Beethovenchor – sieht darin noch immer ein Zentrum seines Wirkens, dies umso mehr in Vorbereitung des nicht mehr fernen 250. Geburtstags des Komponisten im Jahr 2020, der in aller Welt gefeiert werden wird. Basisarbeit, Freude des Musizierens und das spielerische Moment des Jahresmottos gehen eine Synthese ein, die zu neuen Herausforderungen blicken lässt.  


31. Dezember 19.30 Uhr — Lutherkirche Radebeul

Ludwig van Beethoven

Konzert zum Jahreswechsel

Soli der Landesbühnen Sachsen

Großer Chor der Singakademie Dresden
Chor der Landesbühnen Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Auch das Konzertprogramm des Jahres 2019 endet mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in einer Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen. In einem Jahr mit dem Motto Basisarbeit ist dieser konzeptionelle Brückenschlag von besonders pointierter Bedeutung, bilden doch die traditionsreichen Konzerte tatsächlich die Basis einer engen und über Jahrzehnte anhaltenden Partnerschaft. Die Singakademie Dresden – ehemals Beethovenchor – sieht darin noch immer ein Zentrum seines Wirkens, dies umso mehr in Vorbereitung des nicht mehr fernen 250. Geburtstags des Komponisten im Jahr 2020, der in aller Welt gefeiert werden wird. Basisarbeit, Freude des Musizierens und das spielerische Moment des Jahresmottos gehen eine Synthese ein, die zu neuen Herausforderungen blicken lässt.  


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