Unsere Konzerte im Jahr 2017

01. April 17.00 Uhr — St. Michaeliskirche Zehren (bei Meißen)

Christoph Ludwig Fehre

Johannespassion

Annina Battaglia (Sopran)
Leonie Nowak (Alt)
Samir Bouadjadja (Tenor)
Nikolaus Nitzsche (Bariton/Jesus)
Timo Hannig (Bass/Pilatus/Servus)

Kammerchor der Singakademie Dresden

Batzdorfer Hofkapelle

Leitung: Ekkehard Klemm

Christoph Ludwig Fehre wurde 1718 in Zehren bei Meißen geboren und starb 1772 in Dresden. Er besuchte das Lyceum in Chemnitz, die Annenschule in Dresden, war Informator der Hofkapellknaben und seit dem 1754 Substitut des Organisten der Annenkirche. Im August 1757 übernahm er das Organistenamt daselbst. Am 8. Oktober 1769 leitete Fehre die Kirchenmusik zur Einweihungsfeier der neu erbauten Annenkirche nach deren Zerstörung. Der Musikwissenschaft bekannt wurde er insbesondere durch die im Juli 1751 erfolgte Aufführung der Schulmeister-Kantate zum 50-järigen Dienstjubiläums J. G. Gerstners – lange Zeit wurde diese Georg Philipp Telemann zugeschrieben. Fehres Musik neu zu entdecken heißt, das musikhistorische, auch das theologische und geistige Umfeld zu erkunden, Erkenntnisse und Impulse einer Zeit des Wandels zu verstehen und damit nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erkundung Dresdner Musikgeschichte zu leisten. Gemeinsam mit den Musikwissenschaftlern Dr. Gerhard Poppe, Dr. Klaus Winkler sowie Frau Cordula Timm-Hartmann soll das Aufführungsmaterial nach den überlieferten Quellen erstellt werden. Im Vorfeld der Konzerte wird ferner ein Kurzsymposium über den Komponisten Chr. L. Fehre organisiert, das seine Biografie und die Bedeutung der Passionskomposition in den Mittelpunkt stellt.


02. April 17.00 Uhr — Annenkirche Dresden

Christoph Ludwig Fehre

Johannespassion

Annina Battaglia (Sopran)
Leonie Nowak (Alt)
Samir Bouadjadja (Tenor)
Nikolaus Nitzsche (Bariton/Jesus)
Timo Hannig (Bass/Pilatus/Servus)

Kammerchor der Singakademie Dresden

Batzdorfer Hofkapelle

Leitung: Ekkehard Klemm

Christoph Ludwig Fehre wurde 1718 in Zehren bei Meißen geboren und starb 1772 in Dresden. Er besuchte das Lyceum in Chemnitz, die Annenschule in Dresden, war Informator der Hofkapellknaben und seit dem 1754 Substitut des Organisten der Annenkirche. Im August 1757 übernahm er das Organistenamt daselbst. Am 8. Oktober 1769 leitete Fehre die Kirchenmusik zur Einweihungsfeier der neu erbauten Annenkirche nach deren Zerstörung. Der Musikwissenschaft bekannt wurde er insbesondere durch die im Juli 1751 erfolgte Aufführung der Schulmeister-Kantate zum 50-järigen Dienstjubiläums J. G. Gerstners – lange Zeit wurde diese Georg Philipp Telemann zugeschrieben. Fehres Musik neu zu entdecken heißt, das musikhistorische, auch das theologische und geistige Umfeld zu erkunden, Erkenntnisse und Impulse einer Zeit des Wandels zu verstehen und damit nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erkundung Dresdner Musikgeschichte zu leisten. Gemeinsam mit den Musikwissenschaftlern Dr. Gerhard Poppe, Dr. Klaus Winkler sowie Frau Cordula Timm-Hartmann soll das Aufführungsmaterial nach den überlieferten Quellen erstellt werden. Im Vorfeld der Konzerte wird ferner ein Kurzsymposium über den Komponisten Chr. L. Fehre organisiert, das seine Biografie und die Bedeutung der Passionskomposition in den Mittelpunkt stellt.


08. April 17.00 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

Frühlingskonzert

Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch

Korrepetition: Katrin Klemm

Wöchentliche Chorproben am Freitagnachmittag - da bleibt wenig Zeit zum Kennenlernen. Das gemeinsame Singen verbindet! Viele unserer Sängerinnen und Sänger spielen in ihrer Freizeit ein Instrument oder nehmen Gesangsunterricht. Im Konzert werden sich die Chorkinder auch instrumental- oder gesangssolistisch präsentieren.


29. April 19.30 Uhr — Opernhaus Magdeburg

Felix Mendelssohn Bartholdy

Kantate B-Dur Op. 52 (Lobgesang)

Das Konzert findet im Rahmen des 19. Deutschen Chorfestivals Magdeburg 2017 statt. Informationen zum Festival Informationen zum Konzert Zum 19. Mal veranstaltet der Verband Deutscher KonzertChöre sein Deutsches Chorfestival, diesmal im Land der Reformation Sachsen-Anhalt, in Magdeburg. Unter dem Motto „Welt in Atem“ erklingen in der Zeit vom 28. April bis zum 1. Mai 12 hochkarätige Konzerte, werden Flashmobs veranstaltet, Gottesdienste musikalisch begleitet, Klang-Treffpunkte und musikalische Stadtführungen organisiert sowie ein Podium junger Gesangssolisten abgehalten. Mit der Mitwirkung im Projektchor bei Mendelssohn Bartholdys Lobgesang-Kantate und der Aufführung von Eislers Die Mutter unterstützt die Singakademie das Festival. Ekkehard Klemm selbst ist seit 2013 Präsident des VDKC und stellt sich beim Verbandstag am 30.04. zur Wiederwahl. 2014 war der VDKC mit seinem Antrag zur Aufnahme der „Chormusik in deutschen Amateurchören“ in die Liste des im-materiellen Kulturerbes auf nationaler Ebene erfolgreich.


30. April 18.00 Uhr — Johanniskirche Magdeburg

Hanns Eisler

Die Mutter

Großer Chor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Das Konzert findet im Rahmen des 17. Deutschen Chorfestivals Magdeburg 2017 statt. Informationen zum Festival Informationen zum Konzert Zum 19. Mal veranstaltet der Verband Deutscher KonzertChöre sein Deutsches Chorfestival, diesmal im Land der Reformation Sachsen-Anhalt, in Magdeburg. Unter dem Motto „Welt in Atem“ erklingen in der Zeit vom 28. April bis zum 1. Mai 12 hochkarätige Konzerte, werden Flashmobs veranstaltet, Gottesdienste musikalisch begleitet, Klang-Treffpunkte und musikalische Stadtführungen organisiert sowie ein Podium junger Gesangssolisten abgehalten. Mit der Mitwirkung im Projektchor bei Mendelssohn Bartholdys Lobgesang-Kantate und der Aufführung von Eislers Die Mutter unterstützt die Singakademie das Festival. Ekkehard Klemm selbst ist seit 2013 Präsident des VDKC und stellt sich beim Verbandstag am 30.04. zur Wiederwahl. 2014 war der VDKC mit seinem Antrag zur Aufnahme der „Chormusik in deutschen Amateurchören“ in die Liste des im-materiellen Kulturerbes auf nationaler Ebene erfolgreich.


24. Mai 19.00 Uhr — Klosterkirche St. Annen Kamenz

Gesetz und Gnade

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Mit Blick auf das Jahresmotto Form - Reform - Revolution wird sich der Seniorenchor mit reformatorischer Musik der alten Meister auseinandersetzen und damit einen kulturellen Beitrag zur Ausstellung Gesetz und Gnade in der Klosterkirche St. Annen leisten. Eintrittskarten erhalten Sie über die Tourist Information der Lessingstadt Kamenz.


11. Juni 17.30 Uhr — Konzertsaal der HfM Dresden

Begleitveranstaltung zum Konzert

VortragPolitische und musikalische Umwälzungen - ein historisches Verhältnis voller Widersprüche?Prof. Dr. Frank Schneider Podiumsgespräch zum Thema Luther vs. LeninProf. Wilfried Krätzschmar (Präsident der Sächsischen Akademie der Künste)Prof. Dr. Frank Schneider Prof. Ekkehard Klemm Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.


11. Juni 19.30 Uhr — Konzertsaal der HfM Dresden

Werke von Bredemeyer, Eisler, Blacher|Dessau|Hartmann|Henze|Wagner-Régeny

Luther vs. Lenin Teil I

Elisabeth Holmer (Mezzosopran)
Georg Streuber (Bariton)
Olaf Bär (Sprecher)
Michael Schütze, Alberto Menjón (Klavier)

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kammerchor der Singakademie Dresden

Sinfonietta Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Das Konzert findet in Kooperation mit den Dresdner Musikfestspielen statt.

Reiner BREDEMEYER – LENIN: EINE ART BEISPIEL (nach Texten von W. I. Lenin) Reiner BREDEMEYER – BERICHTE (nach Texten von Heiner Müller, Uraufführung) Boris BLACHER, Paul DESSAU, Karl Amadeus HARTMANN, Hans Werner HENZE und Rudolf WAGNER-RÉGENY – JÜDISCHE CHRONIK (nach Texten von Jens Gerlach) Hanns EISLER – DIE MUTTER (nach Texten von Bertolt Brecht) Die Uraufführung von Brechts Die Mutter nach Gorki gleichnamigem Roman mit der Musik von Eisler fand am 17. Januar 1932 im Berliner Komödienhaus am Schiffbauerdamm statt. Das Stück war eines der erfolgreichsten des proletarischen deutschen Theaters vor 1933. Anlässlich einer Aufführung in New York 1935 entstand die 'Kantatenfassung' für Soli, Chor und zwei Klaviere. 1960 wandte sich Paul Dessau an einen ostdeutschen und drei westdeutsche Kollegen mit der Bitte, ein gemeinsames Oratorium über den Genozid an den Juden zu schreiben. So entstand die Jüdische Chronik nach einem Text des Weimarer Lyrikers Jens Gerlach, das erste in Deutschland komponierte Werk über den Holocaust. Reiner Bredemeyer, geb. 1929 in Kolumbien, gest. 1995 in Berlin, arbeitete mit all diesen Komponisten und Dichtern eng zusammen. Kurz vor seinem Tod schließt er eine biografische Notiz, mit den Worten: "Durch die 'Wende' endgültig von der Illusion befreit, Musik könnte irgendwelche Veränderungen auslösen, will ich weiterhin versuchen, die 'Umwelt' ein bisschen freundlicher tönen zu machen." Seine Berichte sind ein Dokument aus dem Jahr 1967, bisher noch nie erklungen, während Lenin: Eine Art Beispiel bisher nur zur UA in Schwerin im Jahr 1979 erklangen. Das Gleichnis "Über das Besteigen hoher Berge" wollte oder hatte man in seinem Hintersinn in der DDR nicht verstanden, wie Bredemeyers Witwe mutmaßt.


18. Juni 17.00 Uhr — Felsenbühne Rathen

Carl Orff

Carmina Burana

Soli der Landesbühnen Sachsen

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kinderchor der Singakademie Dresden
Chor der Landesbühnen Sachsen
Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Jan Michael Horstmann

Eine Veranstaltung der Landesbühnen Sachsen in Zusammenarbeit mit der Felsenbühne Rathen.

Die alljährlichen Aufführungen der Carmina Burana von Carl Orff werden 2017 in den phantastischen Kulissen der Felsenbühne Rathen und des Schlosses Pillnitz erklingen. Sie gehören zum festen Bestandteil der Sommerbespielung und auch zum Kalender der Singakademie, die sowohl mit ihren erwachsenen Sängerinnen und Sängern als auch mit dem Kinderchor an den Konzerten beteiligt ist. Der Nachwuchs wird dabei ganz aktiv an die große Chorsinfonik herangeführt, darf sich in den eigens für Kinder vorgesehenen Nummern präsentieren, aber auch einige Aufgaben der ‚Großen‘ mitsingen. Tickets für diese Veranstaltung erhalten sie über die Landesbühnen Sachsen.


25. Juni 18.00 Uhr — Schloss & Park Pillnitz

Carl Orff

Carmina Burana

Großer Chor der Singakademie Dresden
Kinderchor der Singakademie Dresden

Leitung: Ekkehard Klemm

Eine Veranstaltung zum Elbhangfest 2017.

Die alljährlichen Aufführungen der Carmina Burana von Carl Orff werden 2017 in den phantastischen Kulissen der Felsenbühne Rathen und des Schlosses Pillnitz erklingen. Sie gehören zum festen Bestandteil der Sommerbespielung und auch zum Kalender der Singakademie, die sowohl mit ihren erwachsenen Sängerinnen und Sängern als auch mit dem Kinderchor an den Konzerten beteiligt ist. Der Nachwuchs wird dabei ganz aktiv an die große Chorsinfonik herangeführt, darf sich in den eigens für Kinder vorgesehenen Nummern präsentieren, aber auch einige Aufgaben der ‚Großen‘ mitsingen. Tickets für diese Veranstaltung erhalten Sie über das Elbhangfest 2017.


27. Juni 19.30 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

Werke von Peter Klatzow, Peter L. van Dijk, Hans Roosenschoon, Eric Whitacre, John Rutter und Benjamin Britten

"Blumen aus Afrika"

Chanticleer Singers (Johannesburg)

Dirigent: Richard Cock

Auf Einladung des von Florian Uhlig und Richard Cock geleiteten Mozart-Festivals weilte Ekkehard Klemm 2015 in Johannesburg und hatte die Ehre, Werke des südafrikanischen Komponisten Peter Klatzow und das Requiem von Mozart zu dirigieren. Aus dieser Begegnung entstand die Idee, musikalische Begegnungen zwischen Dresden und Südafrika zu organisieren. Das Gastkonzert der Chanticleer Singers aus Johannesburg ist der erste Schritt auf diesem Weg, dem 2018 eine groß angelegte Kooperation mit Brittens War Requiem und Aufführungen in Dresden, Leipzig, Johannesburg und Kapstadt folgen soll. Richard Cock ist einer der führenden Musiker Südafrikas, leitet zahlreiche Initiativen, Ensembles, Festivals und gestaltet Rundfunksendungen. Er gründete den Symphony Choir of Johannesburg und die Chanticleer Singers, ist Chairman des Apollo Music Trust, war einer der Musikalischen Direktoren des Nation-Building Massed Choirs Festival. Er gehört zum Vorstand der Business Arts South Africa und des National Arts Festival Grahamstown. Nachdrücklich setzte er sich für Musik in den Townships, u. a. in Soweto ein und musizierte für und mit Kindern und Jugendlichen. Erleben Sie afrikanische, amerikanische und englische Kompositionen und lassen Sie sich von den Chanticleer Singers aus Johannesburg in eine andere Welt entführen! Sie präsentieren uns ihre Lebensfreude und fantastischen Stimmen.


02. Juli 16.00 Uhr — Reformierte Gemeinde Dresden (Kanonenhof)

Und singen meine Weisen

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Nach dem positiven Echo des vergangenen Jahres wird der Seniorenchor auch 2017 hier ein Konzert gestalten. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann - darunter die Romanzen und Balladen op. 67 und das Zigeunerleben op. 29,3 - und Volksweisen in verschiedenen Sätzen von Silcher bis Deutschmann.


16. Sept. 17.00 Uhr — Kreuzkirche Dresden

Vesper

Kammerchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad und Jan Arvid Prée

In dieser Vesper erklingt geistliche Musik verschiedener Jubilare im Kontext zu Werken anderer Religionen – korrespondierend mit dem Bündnis Interreligiöses Dresden (BIRD), das sein jährliches Konzert am 17. September am selben Ort veranstaltet und mit dem Landesmusikrat zusammenarbeitet. Der Weg geht vom ältesten Komponisten – Heinrich Isaac – über Monteverdi bis in die späte Klassik zu Andreas Romberg und zur Spätromantik. Aus anderen religiösen Traditionen werden Hymnen und Gesänge den christlichen Stücken der Jubilare antworten. Information zur Veranstaltungsreihe der Kreuzkirche Dresden


14. Okt. 17.00 Uhr — Himmelfahrtskirche Dresden Leuben

Robert Schumann

Der Rose Pilgerfahrt

Der Rose Pilgerfahrt
Romanzen und Balladen
Zigeunerleben

Seniorenchor der Singakademie Dresden

Leitung: Robert Schad

Gerade im Hinblick auf sein Schaffen für den Chorgesang war die letzte Lebensdekade Robert Schumanns eine Zeit zahlreicher, stilistisch vielseitiger Werke für den mehrstimmigen Gesang. Von kleinen Liedern bis hin zum opulent angelegten Oratorium brachte der Komponist gerade in und für sein Düsseldorfer Umfeld Musik für alle Art von Anlass und Besetzung zu Papier. Als ein kleines Schwesterwerk zu „Das Paradies und die Peri“ wurde im Jahr 1851 das wesentlich intimere, geradezu kammermusikalische Werk „Der Rose Pilgerfahrt“ fertiggestellt.Das Kunstmärchen nach einer Dichtung von Moritz Horn um eine Elfe, die ein menschliches Leben annehmen möchte - in dem Bestreben, Liebe und Gefühle erfahren zu können - bot dem Komponisten auf Anhieb zahlreiche Inspirationsmöglichkeiten und musikalische Einfälle. In kürzester Zeit auskomponiert und in einer kleinbesetzten Form - 30 Sänger und Klavier - wurde das Werk im privaten Kreis zur Uraufführung gebracht.Danach erst orchestrierte Schumann das Werk für den großen Konzertsaal - die kammermusikalische Fassung jedoch bevorzugte er bis an sein Lebensende. In eben jener Klavierfassung wird sich der Seniorenchor der Singakademie gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Carl Maria v. Weber auf diese gefühlvolle Pilgerfahrt begeben. Ergänzt wird das Programm durch weitere Chorwerke Schumanns, unter anderem Auszügen aus seinen Romanzen und Balladen sowie das populäre Zigeunerleben.


28. Okt. 19.30 Uhr — Staatstheater Cottbus

Ludwig Meinardus

Luther in Worms

Teresa Suschke (Sopran)
Annekathrin Laabs (Alt)
Benjamin Glaubitz (Tenor)
Dirk Kleinke (Tenor)
Christian Henneberg (Bariton)
Andreas Jäpel (Bariton)
Ingo Witzke (Bass)

Singakademie Cottbus
Bachchor Eisenach
Großer Chor der Singakademie Dresden

Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus

Leitung: Christian Möbius

Mit diesem Oratorium kommt ein Werk zurück nach Dresden, das einen interessanten Blick in die Zeit der Spätromantik und auf das Lutherbild des 19. Jahrhunderts wirft. Anknüpfend an die großen Oratorien Mendelssohns und beflügelt vom Zuspruch bedeutender Komponisten wie bspw. Franz Liszt schuf Meinardus sein Werk während seiner Tätigkeit in Dresden (1865-1874). Uraufgeführt wurde das Stück in der Weimarer Herderkirche. Insofern ist es - trotz seines Hanges zum Grandiosen und zu nationalistischen Strömungen der Zeit - ein gerade für Mitteldeutschland bedeutendes musikhistorisches Dokument. Mit über 300 Aufführungen gehörte das Oratorium zu den großen Erfolgen im 19. Jahrhundert, dennoch geriet es danach in Vergessenheit. Meinardus schrieb großartige Chorsätze, vielstimmige und groß angelegte Choralbearbeitungen, Ensembles und Chöre von beeindruckender Erfindungskraft. Karten für dieses Konzert erhalten Sie über das Staatstheater Cottbus.


29. Okt. 15.00 Uhr — Haus an der Kreuzkirche Dresden (Mauersberger-Saal)

Veranstaltung zum Konzert

in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Meißen

Unter der Überschrift LUTHER vs. LENIN veranstaltet die Evangelische Akademie Meißen eine Tagung vom 27.10.-29.10.2017. Integriert in das Programm ist die Aufführung Luther in Worms von Ludwig Meinardus am 29.10.2017 in der Dresdner Kreuzkirche. Am gleichen Tag findet 15.00 Uhr eine Einführungsveranstaltung mit dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Matthias Herrmann im Mauersberger-Saal gegenüber der Kreuzkirche statt.


29. Okt. 17.00 Uhr — Kreuzkirche Dresden

Ludwig Meinardus

Luther in Worms

Teresa Suschke (Sopran)
Annekathrin Laabs (Alt)
Benjamin Glaubitz (Tenor)
Dirk Kleinke (Tenor)
Christian Henneberg (Bariton)
Andreas Jäpel (Bariton)
Ingo Witzke (Bass)

Singakademie Cottbus
Bachchor Eisenach
Großer Chor der Singakademie Dresden

Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus

Leitung: Ekkehard Klemm

Mit diesem Oratorium kommt ein Werk zurück nach Dresden, das einen interessanten Blick in die Zeit der Spätromantik und auf das Lutherbild des 19. Jahrhunderts wirft. Anknüpfend an die großen Oratorien Mendelssohns und beflügelt vom Zuspruch bedeutender Komponisten wie bspw. Franz Liszt schuf Meinardus sein Werk während seiner Tätigkeit in Dresden (1865-1874). Uraufgeführt wurde das Stück in der Weimarer Herderkirche. Insofern ist es - trotz seines Hanges zum Grandiosen und zu nationalistischen Strömungen der Zeit - ein gerade für Mitteldeutschland bedeutendes musikhistorisches Dokument. Mit über 300 Aufführungen gehörte das Oratorium zu den großen Erfolgen im 19. Jahrhundert, dennoch geriet es danach in Vergessenheit. Meinardus schrieb großartige Chorsätze, vielstimmige und groß angelegte Choralbearbeitungen, Ensembles und Chöre von beeindruckender Erfindungskraft.


31. Okt. 15.00 Uhr — Stadtkirche Eisenach

Ludwig Meinardus

Luther in Worms

Teresa Suschke (Sopran)
Annekathrin Laabs (Alt)
Benjamin Glaubitz (Tenor)
Dirk Kleinke (Tenor)
Christian Henneberg (Bariton)
Andreas Jäpel (Bariton)
Ingo Witzke (Bass)

Singakademie Cottbus
Bachchor Eisenach
Großer Chor der Singakademie Dresden

Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus

Leitung: Evan Christ

Mit diesem Oratorium kommt ein Werk zurück nach Dresden, das einen interessanten Blick in die Zeit der Spätromantik und auf das Lutherbild des 19. Jahrhunderts wirft. Anknüpfend an die großen Oratorien Mendelssohns und beflügelt vom Zuspruch bedeutender Komponisten wie bspw. Franz Liszt schuf Meinardus sein Werk während seiner Tätigkeit in Dresden (1865-1874). Uraufgeführt wurde das Stück in der Weimarer Herderkirche. Insofern ist es - trotz seines Hanges zum Grandiosen und zu nationalistischen Strömungen der Zeit - ein gerade für Mitteldeutschland bedeutendes musikhistorisches Dokument. Mit über 300 Aufführungen gehörte das Oratorium zu den großen Erfolgen im 19. Jahrhundert, dennoch geriet es danach in Vergessenheit. Meinardus schrieb großartige Chorsätze, vielstimmige und groß angelegte Choralbearbeitungen, Ensembles und Chöre von beeindruckender Erfindungskraft. Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie über den Ticketshop Thüringen.


01. Dez. 19.30 Uhr — König Albert Theater Bad Elster

Felix Mendelssohn Bartholdy

Kantate B-Dur op. 52 "Lobgesang"

Soli
Großer Chor der Singakademie Dresden
Chursächsische Philharmonie Bad Elster

Leitung: GMD Florian Merz

Mendelssohns Lobgesang ist eine Auftragskomposition der Stadt Leipzig zur 400-Jahr-Feier der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg. Buchdruck und Reformation – sie haben im 19. Jahrhundert längst zu einer Liberalität und Offenheit des Denkens geführt, die über Moses Mendelssohn, Lessing und die Ringparabel hin zur Konzeption Felix Mendelssohn Bartholdys geführt haben, dessen Werk sich ebenso auf Ludwig van Beethoven und seine 9. Sinfonie bezieht. Beethovens sinfonische Konzeption des 'durch Nacht zum Licht' wird dabei mit Bibel-Texten aus Jesaja 21 und dem Brief des Paulus an die Römer neu untersetzt. Die Zusammenarbeit der Singakademie mit der Chursächsischen Philharmonie und ihrem Dirigenten Florian Merz hat eine lange Tradition und gehört zu den wichtigen überregionalen Aufgaben des Chores.


17. Dez. 17.00 Uhr — Annenkirche Dresden

Werke von Telemann, Otto, Prée, Bach

Adventsstern

Marie Hänsel (Sopran)
Aneta Petrasova (Alt)
Christopher Renz (Tenor)
Clemens Weichardt (Bariton)

Kammerchor der Singakademie Dresden

Dresdner Barockorchester

Leitung: Ekkehard Klemm

Georg Phillipp TELEMANN - MACHET DIE TORE WEIT Maximilian OTTO - NN (Uraufführung) Jan Arvid PRÉE - IN TERRA PAX! (Uraufführung) Johann Sebastian BACH - MESSE F-DUR BWV 233 Aus Anlass des Reformationsjubiläums beginnt die Singakademie 2017 mit einer zyklischen Aufführung der sogenannten ‚Lutherischen Messen‘ von Bach und stellt sie in zweierlei Kontext: einerseits in den seiner sächsischen Zeitgenossen, andererseits in den der jüngsten Komponisten der Region, Studenten der Hochschulen und Talenten der Kinderkompositionsklassen. Maximilian Otto und Jan Arvid Prée sind zum Zeitpunkt des Konzertes 18 bzw. 19 Jahre alt und wurden bereits mehrfach mit dem 1. Preis beim Bundeswettbewerb ‚Jugend komponiert‘ ausgezeichnet. Maximilian macht sein Abitur am Landesgymnasium für Musik in Dresden, Jan Arvid war Mitglied des Dresdner Kreuzchores und studiert Orchesterdirigieren an der HfM Dresden.


22. Dez 16.00 Uhr — Dreikönigskirche Dresden

Weihnachtskonzert

Kinderchor der Singakademie Dresden
Seniorenchor der Singakademie Dresden

Ensemble: Studierende der HfM Dresden
Korrepetition: Katrin Klemm

Leitung: Claudia Sebastian-Bertsch (Kinderchor)
Leitung: Robert Schad (Seniorenchor)

Es erklingen die Hirtenmesse von Ryba sowie eine Auswahl internationaler Advents- und Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen für die ganze Familie.


30. Dez. 19.30 Uhr — Auferstehungskirche Dresden-Plauen

Günter Schwarze, Ludwig van Beethoven

Zerbrochene Glocken (UA), 9. Sinfonie

Soli der Landesbühnen Sachsen

Chor der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor der Singakademie Dresden
Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Mit dem Konzert zum Jahreswechsel wird der Blick auf das kommende Jahr geöffnet, in dem u. a. des 100-jährigen Jahrestages des Endes des 1. Weltkriegs gedacht wird. Aus diesem Anlass wird der Sinfonie Beethovens eine Uraufführung des Dresdner Komponisten Günter Schwarze vorangestellt. Das von einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan geprägte Stück thematisiert Krieg und Zerstörung. Mit Beethovens glühender Vision beschließt die Singakademie auch 2017 die jährliche Konzertfolge. Die traditionellen Aufführungen in Dresden und Radebeul gehören zu den festen Größen am Jahresende und erklingen seit weit über 50 Jahren regelmäßig. Diese Form wird durch die hinzugefügte Uraufführung leicht reformiert – während Beethovens Sinfonie in ihrer Zeit geradezu eine Revolution war. Insofern setzen die Aufführungen auch unter das Motto des Konzertjahres einen würdigen Schlusspunkt.


31. Dez. 19.30 Uhr — Lutherkirche Radebeul

Günter Schwarze, Ludwig van Beethoven

Zerbrochene Glocken (UA), 9. Sinfonie

Soli der Landesbühnen Sachsen

Chor der Landesbühnen Sachsen
Großer Chor der Singakademie Dresden
Elbland Philharmonie Sachsen

Leitung: Ekkehard Klemm

Mit dem Konzert zum Jahreswechsel wird der Blick auf das kommende Jahr geöffnet, in dem u. a. des 100-jährigen Jahrestages des Endes des 1. Weltkriegs gedacht wird. Aus diesem Anlass wird der Sinfonie Beethovens eine Uraufführung des Dresdner Komponisten Günter Schwarze vorangestellt. Das von einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan geprägte Stück thematisiert Krieg und Zerstörung. Mit Beethovens glühender Vision beschließt die Singakademie auch 2017 die jährliche Konzertfolge. Die traditionellen Aufführungen in Dresden und Radebeul gehören zu den festen Größen am Jahresende und erklingen seit weit über 50 Jahren regelmäßig. Diese Form wird durch die hinzugefügte Uraufführung leicht reformiert – während Beethovens Sinfonie in ihrer Zeit geradezu eine Revolution war. Insofern setzen die Aufführungen auch unter das Motto des Konzertjahres einen würdigen Schlusspunkt.


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