Großer Chor der Singakademie Dresden

Zur Arbeit des Großen Chores

Farbig

Schwerpunkt der Arbeit bildet das große chor­sinfonische Repertoire der Klassik, Romantik und der Moderne. Regelmäßige Aufführungen gibt es u.a. jährlich mit Orffs "Carmina Burana" in Zusammenarbeit mit den Landesbühnen Sachsen. Diese Konzerte in der Felsenbühne Rathen, im Dresdner Zwinger und an anderen ausgewählten Orten (Meißen, Torgau, Bad Elster…) zählen zu den sommerlichen "High-Lights".

Abwechslungsreich

Künstlerische Höhepunkte des Herbstes sind traditionell erklingende große chorsinfonische Werke von Mendelssohn, Brahms, Schumann, Mozart, Verdi oder anderen. Am Jahresende wird traditionell die 9. Sinfonie von L. v. Beethoven aufgeführt. Zum ständigen Repertoire zählen die Requien von Mozart, Brahms und Verdi, Haydns "Schöpfung", Mendelssohns "Elias", "Paulus" und "Lobgesang", aber auch die "Lukas-Passion" sowie die "Geistliche Sommermusik" von Rudolf Mauersberger.

Alt − Neu

In der Vergangenheit setzte sich der Chor vehement für neue Werke ein: Neben Axion Esti von Theodorakis sind vor allem die Uraufführungen "Stimmen der Völker" von R. Kunad und "...grüß ich tausendmal. Heimatlandschaften" von W. Krätzschmar zu nennen, die unter Christian Hauschild erklangen und von Hans Christoph Rademann teilweise erneut aufgeführt wurden. Unter der Leitung von Ekkehard Klemm erklangen regelmäßig Uraufführungen: sein eigenes Werk "3 in 1", die "Confessio Saxonica" und das "Oratorium zum 9. November 1989" von Manfred Weiss sowie "MenschenZeit" von Lothar Voigtländer. Im Kontrast zu Bachs Messe in h-Moll wurden Werke von Reiko Füting, Wilfried Krätzschmar und Alexander Keuk uraufgeführt. Auch unbekannte Werke erklangen – etwa das fast vergessene Oratorium "Die Glocke" von Max Bruch (CD unter H. Chr. Rademann). Diese Linie setzt Ekkehard Klemm fort, zuletzt etwa mit "Der Großinquisitor" von Boris Blacher, der Kantate "St. Niclas" von Benjamin Britten, der "Glagolitischen Messe" von Leoš Janáček oder dem "Stabat mater" von Karol Szymanowski.

Geistlich − Weltlich

Auch Stücke mit mehr musikdramatischem Hintergrund zählen zum Aufgabenfeld des Großen Chores. Dvořáks romantische Ballade "Die Geisterbraut", Schumanns "Faust-Szenen" und seine Oper "Genoveva" oder Webers "Oberon" sind nur einige der zuletzt erklungenen Werke.

Gut vernetzt

Regelmäßig tritt der Chor bei wichtigen Festivals auf, insbesondere beim Deutschen Chorfestival des Verbandes Deutscher KonzertChöre VDKC, dessen Mitglied die Singakademie ist, sowie bei den Dresdner Musikfestspielen. Diese Kooperationen ermöglichten u. a. die Beteiligung an Aufführungen des "Requiem" von Hector Berlioz unter Sir Colin Davis, des "War Requiem" von Benjamin Britten unter Heiko Siemens bzw. Ekkehard Klemm sowie im Frühjahr 2016 der "Sinfonie der Tausend" von Gustav Mahler gemeinsam mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Omer Meir Wellber.

So erwartet die Sängerinnen und Sänger der Dresdner Singakademie ein farbiges, abwechslungsreiches Programm von geistlich bis weltlich, von alt bis neu, von Oratorium bis Oper, von bekannt bis hin zur Uraufführung!

Aufführungsorte der Konzerte sind die Dresdner Kreuzkirche, der Dresdner Kulturpalast, die Dresdner Lukaskirche, der Meißner Dom, die Landesbühnen Sachsen, die Felsenbühne Rathen, der Dresdner Zwinger sowie viele Orte der Dresdner bzw. der sächsischen Region von Zittau bis Schwarzenberg.
 

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